Rohes Früchtebrot

fruechtebrotFür eine alte Ausgabe von „Kochen ohne Knochen“ habe ich seinerzeit bereits mit dem Thema Rohkost geflirtet…dieses Rezept ist u.a. dabei herausgekommen und passt jetzt irgendwie gerade wieder ganz gut zur Jahreszeit und meinem persönlichen Appetit-o-meter. Die Herstellung ist zwar je nach Küchenmaschine ein bißchen klebrig, aber es lohnt sich…süß, vollwertig und ziemlich lange haltbar. Zumindest theoretisch.

Zutaten:

200 gr Mandeln, gemahlen (geht mit Kaffeemühle, Moulinette, Küchenmaschine und vermutlich auch mit’m Vitamix…aber den hatte ich ja damals noch nicht.)
250 gr Feigen *)
200 gr. Rosinen
350 gr. gemischte Nüsse (Walnüsse, Mandeln, Haselnüsse, Mischung nach Geschmack)
100 gr. Datteln
100 gr. Aprikosen *)

1 Bio-Zitrone oder Bio-Orange, nach Geschmack

Mit einem Sparschäler vorsichtig die Schale der Zitrone oder Orange abschälen und zusammen mit den Feigen mit den Rosinen in der Küchenmaschine verhäckseln, bis ein klebriger Ball entstanden ist. Die gemahlenen Mandeln und der Saft der Zitronen oder einer halben Orange zugeben und noch einmal durchrödeln lassen. Nüsse und Trockenfrüchte hacken und gut mit der Mandel-Feigen-Rosinen-Masse verkneten. Aus der Masse nun entweder einen Laib oder kleine Kugeln formen, mit einem Geschirrtuch abdecken und bei Zimmertemperatur trocknen lassen. Nach ca. 1 Woche ist das Brot schnittfest, die Kugeln können allerdings sofort weggefuttert werden und müssen nicht trocknen.

Man kann auch einen Teil der Teigmasse in einer kleinen Springform trocknen lassen und bei akutem Tortenheißhunger oder Spontanbesuch mit frischem Obst belegen. Natürlich darf (und sollte) man auch mit Gewürzen experimentieren und dem Brot Zimt, Vanillepulver oder Muskat unterjubeln.

Das Brot (was ja eigentlich nicht wirklich ein „Brot“ ist, sondern eher ein großer Fruchtriegel zum In-Scheiben-Schneiden) konnte bislang jeden begeistern und, was noch besser ist – es hält sich nur mit einem Tuch abgedeckt bei Zimmertemperatur über Wochen. Und ist außerdem eine spitzenmässige Reise- oder Wanderverpflegung, da „monstermässiger Energiespender“.

*) bei allen angegebenen Früchten handelt es sich natürlich um die getrockneten Varianten, nicht um Frischobst.

3 Gedanken zu „Rohes Früchtebrot

  1. Susanne Klabunde

    Ich finde dieses Rezept superlecker, und werde es demnächst für meine Nachbarin machen, die mir ihr Fahrrad überlassen hat und die gerade voll im Training steht und daher doll auf gesunde Ernährung achtet – mit nem Kuchen kann ich da keinen Blumentopf gewinnen, aber gegen diese Enduranceschnitten kann sie gar nichts haben 🙂

    Antworten
  2. Pingback: Rohes Früchtebrot mohrblog | mohrblog » webindex24.ch - News aus dem Web

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