Apfel-Curry-Vinaigrette


Bei der Zubereitung dieser Soße sind mal wieder die Vitamix-Besitzer im Vorteil, aber wenn man die Cashews und die Datteln ein paar Stunden in Wasser einweicht, sollte man auch mit einem Otto-Normal-Mixer oder sogar einem Pürierstab eine  relativ cremige Soße hinkriegen. Allerdings (und nein, leider bekomme ich keine Prozente) wird’s schätzungsweise nur mit einem richtig leistungsstarken Food-Prozessor wie dem Vitamix (ja, ja….), oder dem Omniblend richtig wunderbar rahmig.

Aber Versuch macht – wie immer – kluch.

Zutaten:
90 gr. Cashews
200 ml. Wasser
3 große, weiche  Datteln (am besten die Sorte Medjool) – ohne Kerne ca. 40 gr.
1 kl. säuerlicher Apfel (z.B. Braeburn)
1 Eßl. Zitronensaft
2 Teel. Senf
1 Teel. Salz

1 Teel. Curry

Cashews und Datteln eine Weile im Wasser einweichen und zusammen mit den anderen Zutaten mit einer Küchenmaschine nach Wahl zu einer cremigen Soße mixen/pürieren. Der Powerkraft von Mr. Vitamix sei Dank brauche ich den Apfel eigentlich bloss halbieren (wenn ich besonders tollkühn gelaunt bin, werfe ich das Teil sogar komplett mit Stumpf und Stiel in den Mixbecher und freue mich diebisch, wenn die Messer die ganze Frucht mit einem lässigen „Krk, krk, krk“ im Nu zerhäckseln) – wenn man mit dem Pürierstab arbeitet, sollte man das Äpfelchen möglichst in kleine Stücke schneiden.

Die Apfel-Curry-Vinaigrette hält sich in einem verschlossenen Schraubglas im Kühlschrank locker eine Woche und ist immer wieder meine Rettung, wenn ich müde und hungrig zur Haustür hineinfalle und Lust auf einen schnellen Salat habe. Die Soße macht nämlich irgendwie aus allem etwas, finde ich. Als Dressing zu Gurken- und Möhrensalat (mit gerösteten Haselnüssen) ist das Sößchen top, passt aber auch allerbestens zu allen anderen Salaten.

Wer am liebsten roh unterwegs ist, kann die Vinaigrette außer zum Salat ganz prima zu Zucchinispaghetti futtern – und mit ein paar frischen Ananaswürfeln und Cherrytomaten on top (= „oben druff!“) wird’s noch besser.

curryvinaigretteVermutlich wegen der Cashews neigt die Soße zum „Andicken“ wenn sie gekocht wird, daher kann man sie auch zu gekochten Suppen und als „Sahne“ zum Verfeinern verwenden –  ich mache z.B. gerne flotte Gemüsesuppen damit. Beispielsweise einfach 4 kleine Möhren in Scheiben,  3 gewürfelte Kartoffeln und eine Packung TK-Rosenkohl (300 gr.) ca. 600 ml. Wasser (evtl mit 1 Eßl. Gemüsebrühe) garkochen. 2 große Löffel (ca. 130-150 gr.) Apfel-Curry-Vinaigrette einrühren, nochmal aufkochen lassen, nach Geschmack salzen und fertig ist ein schlichtes, aber feines (und vor allem unkompliziertes) Eintöpfchen.

Und wenn man die Vinaigrette zu gekochten Nudeln gibt, gut umrührt und nochmal ganz kurz aufkocht, hat man im Nullkommanottich Curry-Rahmnudeln – dazu esse ich gerne Broccoli. Und wer den Hals immer noch nicht voll hat, kann die Vinaigrette abends auf der Couch als Dip für rohe Gemüsesticks zum Einsatz bringen.

Insgesamt schmeckt die Soße leicht exotisch, aber nicht allzu aufdringlich und ist durch ihre Tauglichkeit als kaltes Salatdressing wie auch als Suppen- oder Rahmsoßenmeister ein echter Allrounder.

Irgendwas vergessen? Hm. Ach ja – guten Hunger!

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