[mohrkochen] Ma-Pha-Da mit Käschcreme

Meine sehr verehrten Damen und Herren, heute neu aus der Reihe „quick, raw and easy“ eins meiner Lieblings-Blitzfrühstücke – täterätääää!

Der „Ma-Phada“ (gesprochen „Maffadda“)!

Dieser extrem exotische und un!-glaub!-lich originelle Name setzt sich zusammen aus „MA“ndeln…“AP“fel (die beiden teilen sich hier ganz geschwisterlich das „A“), „HA“selnuss und „DA“tteln. Und tatsächlich dauert das Niederschreiben dieser Erläuterung länger als die gesamte Zubereitung dieses süßen Frühstücks.
blaubeeren
Man benötigt
1 säuerlichen Apfel
1 EL Zitronensaft
1 Handvoll (ca. 40-50 g ) Haselnüse
1 Handvoll (ca. 40-50 g ) Mandeln
2-3 Datteln (je nach Größe und Süße der Sorte, mein Favorit ist die süße und saftige Medjool-Dattel)
1 kleine Karotte
ca. 0,5 TL Zimt

Zubereitung im Terrormix:
Karotte schälen, in 2-3 Stücke schneiden, zusammen mit den Datteln in den MIxtopf geben und 5 Sekunden auf Stufe 6 verrödeln. Den Apfel vierteln und zu den gehäckselten Dattel-Karotten in den Hexenkessel geben, Nüsse, Mandeln, Zitronensaft und Zimt zugeben und alles zusammen 4-5 Sekunden auf Stufe 5 zerkleinern.

Zubereitung im Handbetrieb:
Apfel würfeln und in Zitronensaft marinieren. Nüsse, Datteln und Karotte in der Küchenmaschine (Hackmesser) zu einer feinen, aber noch stückigen Masse verrödeln, mit Zimt abschmecken und mit dem marinierten Apfel vermischen. Fertig. Lecker. Süß.

Wenn der Ma-Phada mit ins Büro reisen soll, packe ich den marinierten Apfel immer am Vorabend in eine Tupperbox, gebe die Nussmischung drüber und parke das Ganze im Kühlschrank. Umgerührt wird dann erst am Schreibtisch kurz vor der endgültigen Vernichtung.

Dieses Frühstück ist meiner Meinung nach eigentlich schon so perfekt, wie es ist…es ist lecker, saftig und süß, es braucht keinen weiteren Schnickschnack. Für die Sonntagsversion gebe ich allerdings gerne noch frisches Obst wie z.B. Blaubeeren, Nektarine, Erdbeeren dazu und setze einen großen Eßlöffel süße Cashewsoße auf den Fruchtberg, die ich der Trendigkeit halber Käschcreme nenne und die folgendermassen fabriziert werden kann:

Zutaten:
250 gr. Cashewkernekaeschcreme
Wasser zum Einweichen
1 halbe Zitrone
3-4 Datteln (je nach Größe…je größer und saftiger die Dattel, desto süßer wird die Creme).

Die Cashewkerne und die Datteln mit Wasser bedecken und einweichen lassen…die Einweichdauer richtet sich nach dem persönlichen Zeitplan, bei mir waren es heute ca. 2 Stunden. Wenn die Kerne länger im Wasser dümpeln dürfen (gerne auch über Nacht), wird die Creme umso „seidiger“.

Die eingeweichten Kerne abtropfen lassen und mit ca. 280 ml Wasser in den Vita- oder Terrormix füllen (ich bevorzuge hier den Vitamix – im Thermomix wird die Creme nicht ganz so fein. Geht aber auch, logisch.) Zitrone auspressen und die Schale vorsichtig mit einem Sparschäler absäbeln. Zitronensaft, -schale und -fruchtfleisch zu den Cashews in den Mixer geben und alles auf höchster Stufe so lange durchrödeln lassen, bis sich eine glatte Creme ergibt. Wer es etwas flüssiger haben möchte, kann nach Gusto etwas mehr Wasser zugeben…wer lieber eine richtig dicke Pampe mag, fängt mit weniger Wasser als angegeben an.

Die fertige Creme lässt sich prima als Soße für Obstsalate verspachteln, auf Rohkosttorten klecksen, ins Müsli mischen oder mit weniger Datteln (=Süße) auch mit Salz und Schnittlauch vermischt als Salat-Häubchen oder Dips für Gemüsesticks futtern. Eigentlich kann man damit alles machen, was man mit Joghurt machen würde. Ich packe die Käschcreme immer in ein Schraubglas in den Kühlschrank, da hält sie sich mindestens eine Woche (zur längeren Haltbarkeit kann ich nix sagen, weil ich die Gläser immer vorher schon leergefuttert habe).

Bei der Zubereitung sind natürlich die Vita- oder Thermomixer ganz weit vorne, aber eine Bekannte hat’s mt einem ganz normalen Pürierstab ausprobiert und schwört, dass die Creme auch so schmeckt und angeblich sogar richtig cremig wird.
Wenn man also keinen dieser überteuerten, leistungsstarken Foodprozessoren sein eigen nennt und mit dem Pürierstab werkelt, sollte man die Kernchen allerdings lieber über Nacht einweichen lassen.


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5 Gedanken zu „[mohrkochen] Ma-Pha-Da mit Käschcreme

  1. Pingback: Powerfrühstück – ohne Getreide | wundermix

  2. Helke Meier

    Wie kriege ich diese tollen Tipp archiviert? Ich bin noch ein absoluter Facebook-Dummy und auch mit dem Internet so ausgeprägt fit…
    LG Helke Meier

    Antworten
    1. mohrblog Beitragsautor

      Ich schütte das Einweichwasser immer ab und gebe zum Pürieren frisches Wasser dazu.
      Aber wenn du die Cashews nur ein bis zwei Stunden einweichst, spricht ja eigentlich nix dagegen, das Einweichwasser mit zu pürieren. Ausprobiert hab‘ ich das allerdings noch nicht, aber warum nicht? 😉

      Antworten

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