„Hauptsache, man ist an der frischen Luft…“

Warum zur Hölle latscht man 24 Stunden um einen See? Naja..unter anderem DARUM!


An der Aufgabe, einen Bericht über meinen ersten 24-Stundenlauf zu schreiben, bin ich letztes Jahr grandios gescheitert. Wenn man versucht, sich kurzufassen und nur die groben Fakten runterrasselt, wird selbst das Schreiben stinkelangweilig. Trotzdem wird der Bericht am Ende unangemessen lang, weil 24 Stunden halt einfach 24 Stunden sind und man in dieser Zeit ganz schön viel erleben und ganz schön wichtige Dinge denken kann, die man unbedingt für die Nachwelt festhalten muss.
Wenn man aber alles aufschreibt, was man erwähnenswert findet, bekommt so ein Berichtchen dann auch mal flott Romanlänge und das will dann erst recht keiner lesen. Also habe ich letztes Jahr einfach aufgeben und eben gar nix geschrieben. Aber in diesem Jahr habe ich den Slogan „Aufgeben ist keine Option“ so oft auf mich-überholenden-T-Shirt-Rücken gesehen, dass sich der Satz tief in meine Hirnrinde eingeprägt hat und ich weitergeschrieben habe, obwohl ich selbst fast vor Langeweile eingeschlafen bin. Zum Glück kann ja jeder selbst entscheiden, ob der den ganzen Sermon lesen will oder nicht.


Als ich an diesem viel zu jungen Morgen die Hälfte meines Kleider- und Schuhschranks in den Kofferraum meiner Klapperkiste stopfe und mich auf den Weg in die Höhenlage des Wiedtals mache, habe ich vor allem eins: Keinen Bock!
Meine innere Ummeldung von „Sportiver Ultra-Athletin“ auf „Schluffige Wandersfrau“ hat in den letzten Wochen deutliche Löcher in mein Sportler-Ego geknabbert, und die Wetterprognosen haben mich nun endgültig demoralisiert. Egal, wieviele Wettervorschau-Seiten ich auch abgeklappert habe, sie zeigen unisono 2 Tage Regenwetter in Iserlohn.
24 Stunden nonstop durch den Regen latschen. Watt’n Scheißdreck.

Unter anderen Umständen würde ich mir diese Veranstaltung nach diesen unerfreulichen Vorzeichen vermutlich klemmen und das faule Fleisch im Bett lassen – aber nun ist es halt so. Und auch mit maximaler Unlust am Start sind die kommenden 24 Stunden die beste Möglichkeit, um vergleichsweise schnell viele Taler in die Näpfe notleidender Fellnasen zu spülen. Da beißt die Motivationsmaus keinen Sinnfaden ab.

(Anm. d. Red. – Als einzige Möglichkeit, noch schneller an Geld für den Tierschutz zu kommen, fiel auf der Hinfahrt mal kurz das Stichwort „Spenden-Gangbang“, und dieser Gedanke wurde in der folgenden langen Nacht noch gründlich durchgekaut. Aber bei allem Respekt – selbst mein tierliebes Herz kennt Grenzen.)

Meine Miese-Laune-Mauer bekommt jedoch schon bei der Einfahrt auf das Seilersee-Camp erste Risse – das regnerische Wetter scheint zwar die übliche hektische Betriebsamkeit ein wenig einzutrüben, aber alleine der Blick auf den See reicht schon aus für ein Quentchen Heiterkeit. Zumindest der See ist ja schön – und der kann ja auch gar nix dafür, dass ich Dämel mich dafür angemeldet habe, hier ’nen Tag lang dumm drumrum zu latschen.

Nach und nach stolpern mir auch die ersten bekannten Gesichter über die Wanderfüße und ick freu mir. Ich meine…also diese zahlreichen netten Menschen können jetzt ja auch nix dafür, dass ich mich dafür angemeldet habe, hier ’nen Tag lang dumm…und so. Also – juppheidie!

Plötzlich steht ein Hüne mit Hut vor mir und begrüßt mich winkend, und ich erkenne in ihm Martin Schmitz – in gewissen Kreisen auch als „Strongwalker“ bekannt. Dieser Herr trieb seinerzeit sein Unwesen in einem bekannten Laufforum, und ich konnte mich gottseidank bislang über die Dauer von 11 Jahren immer vor einer persönliche Begegnung drücken. Meiner Einschätzung nach scheint dieser Martin nämlich ein chronischer Dummschwätzer und eine penetrante Rampensau zu sein – und in der Hinsicht bin ich mit mir selbst schon vollkommen ausgelastet. Da braucht’s nicht noch einen von der Sorte. Aber jetzt ist er halt nun mal hier, nützt ja nix – und irgendwie scheint er doch überraschenderweise gar nicht mal so richitg un-nett zu sein. Naja…ist ja noch genug Zeit, um das genauer zu eruieren.

Pünktlich „10 Minuten vor Start“ reißt der Himmel seine Schleusen auf und begießt die anwesenden Kreisel-Willigen mit reichlich Brühe von oben. Und Wind kommt auch noch. Watt’n Scheißdreck. Ich mumpfele mich widerwillig in meine leichte Regenjacke – die eigens für diesen Tag teuer ershoppte wasserdichte Outdoor-Jack in „Loden-Opa Karl“-Optik spare ich mir vorerst für nässere und kältere Zeiten auf. Ist schließlich immer gut, noch ein Jacken-Ass im Ärmel zu haben, für schlechte Zeiten.

Der Startschuß fällt und ich marschiere los. Meine Fellnasenmeilen-Mitstreiterin Verena flitzt mit dem Läuferpulk von dannen, die ist ja schließlich jung und knieschmerzenfrei, die darf laufen. Der Regen tröppelt mit leisem Ping-ping-ping auf meine Kapuze und Martin babbelt fröhlich neben mir herum. Mir bleibt auch nix erspart.

wandern1Nachdem sich die Wettergötter nach kurzem Rasseln ihrer klatschnassen Säbel aber dazu entschlossen haben, uns beim Rundendrehen nur noch mit einigen wenigen Schauern zu stören und sich ansonsten mit ziemlich charmanten Temperaturen zu schmücken, gibt sich mein innerer Miesepeter geschlagen und schickt Frollein Grinsefein zum Lachen vor die Tür. Ist ja gar nicht mal so unschön, das alles hier. Wie gewohnt äußerst liebenswerte Menschen, ein wahrhaft grandioses Futterbuffet und – juchhe! – keine Knieschmerzen. Und Martin entpuppt sich überraschend als wahrhaft witziger Wegbegleiter – vielleicht haben wir auch einfach bloss den gleichen Grad an Bekloppheit, und überhaupt könnte alles viel schlimmer sein. Jedenfalls ergänzen wir uns nach kürzester Zeit perfekt, lachen über den gleichen Blödsinn und marschieren im Gleichschritt. Ich leiste in Gedanken Abbitte für meine fiesen Gedanken im Vorfeld.

Eine bemerkenswert schöne und fröhliche alte Dame mit silberner Duttfrisur beeindruckt mich zutiefst mit ihrer unglaublichen Ausstrahlung und Einsatzfreude – bis in die Nacht steht sie lachend an der Strecke, klatscht und jubelt unermüdlich und lobt uns für unseren Synchron-Wanderschritt. Wenn ich so bedenke, dass bei mir schon regelmässig das Kreuz rebelliert wenn ich mal länger als 1 Stunde irgendwo rumstehen muss und ich vermutlich noch nicht mal über die Gesichtsmuskelkraft verfügen würde, um stundenlang dauerlächeln zu können, finde ich die Leistung der duttigen Dame fast schon grandioser als die der Läufer. Oder zumindest mal genauso grandios. Auf Martins Frage, was sie denn motiviert, sich hier so lange hinzustellen und zu jubeln, antwort sie strahlend „Na ihr alle hier! Was ihr hier leistet, ist doch fabelhaft!“ Wie rührend. Ich will auch so eine schöne und fröhliche alte Dame mit Dutt werden, wenn ich alt bin. Zumindest mit der Fröhlichkeit könnte ich ja schon mal anfangen. Naja, morgen ist ja auch noch ein Tag.

In diesem Jahr ist der Anteil der Veganerfraktion erstaunlich hoch – oder vielleicht ist diese Spezies dieses Mal auch einfach nur sendungsbewußter als im letzten Jahr. Rückenaufdrucke wie „Vegan Runner“, „You can’t stop veganism“, „Pflanzenfresser“ oder das Logo von „Laufen gegen Leiden“ flackert gefühlt ständig im Blickfeld. Unter anderem dienen die markigen Slogans im Kreuz wohl darin, zu beweisen, dass man auch mit reiner Pflanzenkost irrsinnig schnell, unfassbar schön und unglaublich ausdauernd sein kann. Ich hingegen bin eher der wandernde Beweis, dass man auch als Pflanzenfresser ganz schön lahmarschig sein kann. Wir überlegen kurz, ob der Slogan „Auch ohne Bratwurst langsam“ sich wohl als Verkaufsschlager entpuppen könnte, verwerfen diese Idee jedoch schnell wieder. Schließlich gibt’s noch jede Menge anderer wichtiger Dinge zu denken und langsam wird die Zeit knapp. Nur noch 20 Stunden.

Die Minuten fliessen so dahin und haben Blasen im Gepäck – bereits vor Erreichen der Marathondistanz macht sich ausgerechnet an meiner Ferse so ein blöder Böller breit, was mich einigermassen empört – das hatte ich ja noch NIE! Also, Blasen jetzt schon, zuhauf sogar – aber nicht in diesen Schuhen. Und nicht an dieser Stelle. Unverschämtheit.

Nach einer weiteren marschierten Runde entscheide ich, meine blasigen Mauke mal den anwesenden Sanitätern zu präsentieren. Dann wird denen auch nicht langweilig. Meinem zaghaft geäußertem Wunsch, das „verfluchte Drecksding“ einfach aufzustechen, wird dort allerdings nicht nachgekommen – wegen der angeblich in meinen duftigen Prinzessinnen-Schühchen hausenden Keime. Was man sich nicht alles anhören muss! Es gibt eine sterile Kompresse und eine Mullbinde zum Fixieren…“Wenn die Blase dann später aufplatzt, ist wenigstens alles steril.“ Ich weiß schon…die Keime. Pöh.

Wenige Runden später reagiert das Blasentier wie von den Sanis angekündigt und platzt unter Zuhilfenahme eines fies-stechenden Schmerzes einfach auf. Also, das hatte ich ja auch noch nie. Aber der Gedanke an die sterile Kompresse inner Ferse beruhigt mich ein bißchen und nach gefühlten zwölfzig Stunden ist der Schmerz dann auch schon wieder weg. Läuft.

Dummerweise scheint das mit den Blasen so zu sein, wie mit dem Sprichwort über Fliegen – „Wenn man eine totschlägt, kommen 10 Verwandte zur Beerdigung.“ Und wenn eine Blase aufplatzt, kommen 10 weitere zum Zugucken und Anfeuern. Bis Mitternacht haben sich noch 3 weitere dieser Biester an dubiosen Stellen gebildet und sich unter leisem „Poff!“ wieder in den Stoff meiner Socken verabschiedet. Ich stehe diesem Phänomen ein wenig hilflos gegenüber und weiß nicht so wirklich, was ich denn nun am besten tun könnte. Besser wird’s wohl eh nicht mehr – also entscheide ich mich vorerst für Zähnezusammenbeißen-Wenn-Nötig und Stoisch-Weiterlatschen-wenn-möglich. Und da sich der Rest der Körperschaft durch komplette Beschwerde- und Schmerzlosigkeit auszeichnet, will ich da auch mal nicht so sein. Was ist schon das Gefühl, einen Pantoffeln aus rohem Fleisch zu tragen, verglichen mit einem einem gebrochenen Bein. Oder einem komplett abgerissenen Bein. Da ist so ein Blasenherd unter’m Fuß ein Mückenschiss dagegen.

Und überhaupt läuft das mit dem Gehen und dem ganzen Rundenmarschier-Dings hier überraschend angenehm. Nachdem selbst weit nach Sonnenuntergang die Temperatur immer noch meilenweit von der grausigen feuchten Kälte aus dem Vorjahr entfernt ist, beginnt sich leise Hoffnung zu regen, dass ich in diesem Jahr vielleicht überhaupt nicht vor Kälte, Schmerz und (gefühlter) Einsamkeit flennend um den See schlurfen muss.

WandernDenn ein weiterer Vorteil der milden Temperaturen zeigt sich alsbald: Im Vergleich zum Vorjahr schleppen sich nicht nur vereinzelte und komplett vermummte Gestalten bibbernd und zähneklappernd über den Asphalt und erinnern sowohl im Anblick wie auch im Sound eher an einen mittelmässiger Zombiefilm als an eine Sportveranstaltung. Im Gegenteil, die Humanfrequentierung ist hoch und die Mitsportler erfreuen sich fast ausnahmslos bester Laune. Ultrasport macht eben auch genügsam – solange man nicht bis ins Knochenmark schockgefrostet und bis unter den Zehennägel durchnässt ist und der Schmerz sich irgendwo  im „Och jo, geht noch!“-Bereich eingependelt hat, ist irgendwie alles Wölkchen. Könnte ja alles schlimmer kommen. Da muss man dann auch mal dankbar sein.
Oder wie Detlev, der Hand-in-Hand mit seiner Herzensdame munter die Nacht durchwandert, treffend bemerkt: „Hauptsache, man ist an der frischen Luft.“ So siehts aus.

Wer „sowas“ noch nie mitgemacht hat, würde überrascht sein, wie hoch die Erlebnisdichte auf schlappen 24 Stunden unter sovielen verschiedenen Leuten sein kann, wie abgedreht die Gesprächsthemen werden wenn die Sauerstoffdichte im Hirn nachlässt, worüber man sich so freuen kann nach wenn man 12 Stunden und mehr auf den Beinen ist und was man so alles erlebt, wenn man nix weiter tut, als Runde um Runde um einen See zu stapfen. Das alles aufzuschreiben und zu erklären, würde wohl eher in einem Roman in Terry-Pratchett-Manier enden, dessen Inhalt ohnehin niemand glauben würde – und überhaupt sagte Betty Mecking im letzten Jahr schon ganz treffend: „What happenend in Iserlohn stays in Iserlohn“
Wer also wissen möchte, warum einem Unterschenkel nix nützen, wenn man keine Oberschenkel hat, wie man am besten Pirouetten beim Wandern choreographiert und warum es ein allerliebstes Kompliment sein kann, wenn man die Bestätigung bekommt, unter den Armen nicht ganz so schlimm wie ein Klärwerk zu riechen, wie man es hinkriegt in 24 Stunden ca. 25.000 Kalorien in sich reinzufuttern, der muss halt einfach nächstes Jahr selbst zum Seilersee kommen. Eins sei versichert und- so oder so isses ein Erlebnis. Auf ’ne Art.

Für mich hat diese lange Nacht sogar eine Erkenntnis: Ich fühle mich auf Schusters Rappen überraschend wohl und vielleicht ist Ultra-Wandern am Ende doch viel mehr mein Ding als Ultra-Laufen. Im Vorfeld war’s mir fast schon ein bißchen peinlich, als Wandersfrau an den Start zu gehen inmitten der ganzen Läufer, aber das Marschieren hat sich von Anfang an super angefühlt. „Richtig“ irgendwie, und kein Stück weniger würdevoll als Laufen. Und überhaupt ist diese ganze Einteilung in Ultraläufer/Trailrunner/Wanderer/Walker/Vollhorst im Grunde doch eh Quatsch. „Hauptsache, man ist an der frischen Luft“.

Allerdings – auch an der frischesten Luft und mit der witzigsten Wandergesellschaft ist es irgendwann kein Spass mehr, mit beinahe komplett offener Fußsohle durch die Botanik zu latschen. In den frühen Morgenstunde ist die Innenseite der rechten Ferse als einzige Stelle blasenfrei und ich wandere – zumindest gefühlt – in einem See aus Blut und sonstigem nicht näher zu definierenden Siffkram. Dennoch – die 100 km liegen in erwanderbarer Nähe und so ’ne 100 macht es ja meinen Sponsoren viel leichter, ihren Spendenbetrag auszurechnen als z.B. eine 82,45 oder so. Und letztlich ist es jetzt auch wurscht.
Interessanterweise tut trotz über 20 Stunden auf den Beinen nix weh außer eben die Fußsohlen und das finde ich ja dennoch ganz schön beachtlich, für meine Verhältnisse. Also Zähne zusammen und weiter geht’s.

Unter Absingen diverser Klagegesänge und begleitet von Martin, der mir die komplette Zeit nicht von der Seite gewichen ist (was nur manchmal ein klitzekleines bißchen doof war, aber ansonsten durchaus angenehm und lustig) und Supporter Josh humpele ich die letzten 3 Runden um den im Sonnenlicht glitzernden See und fühle mich ein bißchen wie ein aufgeplatzter Fahrradreifen, der schon 10 Jahre auf der Müllhalde gelegen hat – aber am Ende steht ’ne 100 auf der Uhr und ich bin trotz allem maximalbegeistert. 100 km sind 100 km. Und über 2.400 Taler im Spendentopf sind..naja..eben über 2.400 Taler und somit ganz viel Hilfe für unsere maunzenden und bellenden Fellnasen.

Das, was ich später dann zuhause unter meiner Fußsohle vorgefunden habe, hat mir zwar noch einen kleinen Abstecher ins Krankenhaus beschert, aber mein Hausarzt meinte heute schon „Das sieht zwar jetzt ziemlich schlimm aus, aber das wird wieder heilen.“

P.S. – Ich habe zwar diffuse Erinnerungen an 2-3 mittlere Sinnkrisen mit Heulen und Zähneknirschen und dem ganzen Zipp und Zapp spät in der Nacht, aber das Bild in meinem Kopf war bereits am Morgen so verblasst wie ein Traum von letzter Woche und so’n paar Tränchen gehören bei mir wohl einfach dazu.
Am Ende zählt doch nur eins:
Hauptsache, man war an der frischen Luft.

(Fotos: Susanne Alexi)


Martin (die alte Labertasche) hat natürlich auch was zum Wandertag zu sagen, und das gibt’s hier zu lesen – http://strongwalker.blogspot.de/2015/04/seilersee-2015-ist-ja-egal-hauptsache.html – der Link ist quasi blind eingefügt und ich hab‘ keine Ahnung, was mich da erwartet. Oder euch. Betreten auf eigene Gefahr 😉

24 Gedanken zu „„Hauptsache, man ist an der frischen Luft…“

  1. Pingback: Frischen Fußes durch den Forst – oder “Gehwol! Yeah!”mohrblog | mohrblog

    1. mohrblog Beitragsautor

      Ach was – wie schon an anderer Stelle geschrieben: ICH finde es viel furchteinflössender und respektabler, einen Marathon auf Zeit zu rennen….oder auch bloss ’nen Zehner.
      😉
      Ist halt alles relativ.

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  2. claus

    Auch mal mit ohne Lust weiter laufen, Respekt und Gratulation.
    Vielen Dank fü das mitnehmen auf die Strecke und rund um den See.

    100km sind 100km und die müssen erst mal gelaufen werden.

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  3. Bianca

    Primast hast Du das hinbekommen. Ich weiß nicht, ob ich das Handtuch geschmissen hätte, bei den vielen Blasen. Das hört sich grauselig an. Dann mal gute Besserung für die geschundenen Füße! Zur Not setzt Du Dich in den nächsten Tagen nur in den Gartenstuhl. Von wegen „Hauptsache frische Luft“ und so…
    Liebe Grüße
    Bianca

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  4. Ariana

    Liebe Daniela
    Vielen Dank für diesen interessanten und erheiternden Bericht – wenn ich das nächste Mal Blasen habe, denke ich auch einfach an ein fehlendes Bein 😀
    Liebe Grüsse
    Ariana

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  5. wortgestoeber

    Hallo Daniela,
    Pünktchen und ich sind begeistert. Toll, wie Du das gemacht hast. wir beide würden noch nicht mal 10 KM schaffen.
    Herzlichen Glückwunsch zum durchhalten.
    Liebe Grüße
    Wortgestoeber

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  6. Das Pulsmesser

    Die Tatsache, dass Kätzchen auch schon mal Muschi genannt werden, lässt es mir durchaus verständlich erscheinen, dass man über so einen Spenden-GangBang und entsprechende Slogans eine ganze Weile rumflachsen kann. Jedenfalls ein köstlicher Bericht, danke!
    Andererseits finde ich es sehr demotivierend, wenn ich mir vor Augen führe, wieviel km ich laufend in 24 Stunden lediglich schaffe, und du nur durch wandern schon 100 schaffst!

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    1. mohrblog Beitragsautor

      Ich seh‘ schon, dich hätten wir noch gut gebrauchen können am See 😉
      Naja, letztes Jahr bin ich ja die ersten 50 km gelaufen und danach gewandert und hatte am Ende auch nur 10 km mehr auf der Uhr. Es gibt Dinge, über die denkt man einfach besser nicht nach – ett iss, wie ett iss.

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    1. mohrblog Beitragsautor

      Ich hab‘ mich ja chauffieren lassen 😉 (Nachdem mein Freund dort beim Notdienst (!) angerufen und mich mit den Worten „Meine Freundin hat sich so’n Blasenpflaster auf den Fuß geklebt und kriegt das jetzt nicht mehr ab, können wir mal vorbeikommen?“ angekündigt hat, wollte ich aber eigentlich auch lieber im Erdboden versinken als dahin zu fahren…)

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  7. Elke

    Liebe Daniela,
    oh man, ich habe bei den Blasen richtig mitgelitten… Schon die, die sich mein Mann mal bei „nur“ 50 km erlaufen hatte, konnte ich nicht ansehen… Ich könnte ja jetzt schreiben „Schließlich bezahlen wir Dich aber dafür“, nee, das wäre allerhöchst unfein. Dass Du das auf Dich genommen hast und DENNOCH weitermarschiert bist, DENNOCH die 100 vollgemacht, nicht vorher aufgehört, man was bist Du für ein Dickkopf! GANZ GROßE KLASSE! So tief kann ich mich gar nicht verbeugen, wie sich das hier gehörte…
    Das Lesen hat wie immer Spaß gemacht 🙂
    Liebe Grüße, gute ERHOLUNG und Verheilung der Füße
    Elek

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    1. mohrblog Beitragsautor

      Ach was – ohne so liebe Unterstützung wie z.B. die deine könnte ich ja da rumlaufen, bis ich schwarz werde und es käme nix bei rum 😉
      Und ganz ehrlich würde ich lieber nochmal 100 km mit Blasen wandern als einen Marathon auf Zeit rennen müssen..ist halt immer alles individuell.

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  8. Blumenmond

    Mädel, Mädel… ich hab mir kürzlich in der Mittagspause bei 3 km 1 (in Worten: eine) Blase gelaufen und hab schon gejammert, als ob ich morgen sterben würde.

    Das muss doch verdammt weh getan haben. Irre 100km im Kreis laufen und das mit Martin zusammen. Mir fehlen einfach die Worte.. issnichmehrweit, Ihr seid alle bekloppt.

    Aber schön bekloppt. Tolle Summe, die Du zusammengelaufen bist (Du weißt, hier sagt man auch dazu laufen).

    Respektable Grüße
    Anja

    Antworten
    1. mohrblog Beitragsautor

      Man weiß ja nicht was schlimmer war…die Gesellschaft von Martin oder die Blasen 😉 Nein, Quatsch – eigentlich war alles halb so wild. Den Mauken geht’s auch schon wieder richtig gut.
      Hauptsache, man war an der frischen Luft 😉

      Antworten
  9. Volker

    24 Euronen pro Kilometer sind ja schon ein ganz anständiger Preis. Da kann man bzw. frau ja schon mal ein paar Stündchen um einen Weiher laufen.

    Nein, im Ernst, großen Respekt für diese Nummer!

    Liebe Grüße und alles gute für die Füße
    Volker

    Antworten
  10. Esther

    HiHiHiiii, also von mir aus hättest du dich noch viel länger ergehen können in irgendwelchen Kleinigkeiten oder auch Weltbewegtheiten! Ich fand das ganze Teil einfach nur schön zu lesen! Dank dir für’s Durchhalten beim Schreiben! Und natürlich auch beim Wandern! Ich bin höchst entzückt! Und gratulier dir zu den über 100 km! Toll! 🙂
    Das Blasenproblem hatte ich übrigens in meiner Wanderzeit auch. Ist irgendwie ganz anders als beim Laufen, die Dinger kommen an anderen Stellen in anderen Socken und anderen Schuhen. Besser wurde es mit speziellen Walkingschuhen as opposed to Laufschuhen, weil da die Sohle härter ist. So war das bei mir. Und die Schuhe kann man dann ja später, obwohl es wieder läuft, auch gut weiterverwenden, so für Langstreckenwanderung mit Hr. Schmitz oder Ähnlichen 😉

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    1. mohrblog Beitragsautor

      Bislang bin ich mit schnöden Laufschuhen beim Wandern immer gut klargekommen – aber mehr als 30 km hab‘ ich ja auch noch nie am Stück zurückgelegt. Ich gucke mich bei Gelegenheit mal im Fachgeschäft um 😉
      Danke für die Gratulation 😉

      Antworten
  11. Elke

    Ich starte am Samstag und ich habe so Muffe nicht mal die Hälfte der angedachten 80km zu laufen. Boah du hast meine absolute Bewunderung !!!!!
    Klasse, mit Blasen und Konsorten.
    Ich tape vor der Wanderung alles was je der Balsenbildung zugeneigt war, dazu gehören Fersen und meine beiden rechtesten Zehen 😀

    Also noch mals „BEIDE Daumen HOCH“

    LG Elke

    Antworten
    1. mohrblog Beitragsautor

      Ich drück‘ dir ganz feste die Daumen für dein großes Abenteuer, aber wie gesagt..du wirst das rocken, da bin ich sicher 😉
      Und danke sehr!

      Antworten

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