[mohrkochen] Hallowach-Shake

Dieser Kick-Ass-Frühstücksdrink war genau wie der Kokosmilchreis schon mal Hauptdarsteller in einem Mohrbrief-Newsletter – aber da er so lecker und gerade bei frühen Wandertouren ein Superbegleiter ist, darf er hier nochmal einen großen Auftritt haben. Es soll ja tatsächlich Leute geben, die meinen Newsletter nicht abonniert haben, und die haben auch ein Recht auf morgendliche Wachheit. Find‘ ich.


Wenn man die maximalfrühen die Morgenstunden nutzen und zeitig zum Wandern oder Laufen durchstarten will, hat das zumeist einen Nachteil: Man muss auch früh aufstehen, sonst wird’s nix mit dem frühen Vogel und dieser Wurmsache. Frühstück, Kaffee und Getränke nagen dabei dann noch zusätzlich am Zeitfenster – da ist es schon ziemlich prima, wenn man alle 3 Punkte in einem Shake-Abwasch erledigen und noch ein halbes Stündchen länger im Bett bleiben darf.

IMG_0745Ich brauche morgens vor allem Koffein, um mich von einem Zombie in eine menschliche Kreatur zu verwandeln – und so ein paar Kohlenhydrate im Blut und ein kleines Getränk für den Flüssigkeitshaushalt sind auch vonnöten, um mit voller Wanderlust voraus motiviert und energiegeladen in den Forst stapfen zu können. Mit meinem Lieblings-Früher-Vogel-Hallowach-Shake kann man all dies in einem leckeren Glas zusammenkippen, schlürfen und sich auf den Weg ins morgendliche Outdoor-Abenteuer machen.

Um morgens direkt losshaken zu können, koche ich den Kaffee immer schon am Vorabend, dann ist er abgekühlt und mixfixfertig.

Zutaten:
1 große Tasse (ca. 250-300 ml) starken Kaffee
1 große reife Banane
1 schwach gehäufter EL Kokosblütenzucker (oder Ahornsirup, Agavendicksaft etc.)
1 EL Kakao
1 EL Erdnussbutter
etwas Zimt, wer mag
Pflanzenmilch zum Aufgießen

Alles zusammen in einen leistungsfähigen Mixer werfen, mit Pflanzenmilch (mein Favorit: selbstgemachte Cashewmilch) bis auf insgesamt 500 ml-Füllhöhe im Mixer aufgießen , zu einem cremigen Shake vermixen, schlürfen, wachwerden und durchstarten.

Ob man sich den karamellfarbigen Energiekick nun im Terror- oder im Vitamix zusammenrödelt oder einen schnöden Pürierstab benutzt, ist dabei relativ wumpe.
Nachts sind eh alle Mixerkatzen grau.

Wenn ich mal wieder auf dem „Voll-Natürlich“-Trip bin, werfe ich 3 Medjool-Datteln statt der oben aufgeführten Süßungsmittel in Wachmach-Gesöff. Auch lecker.

 HIER gibt’s noch viele andere Rezepte aus dem Mohrtopf. Da ist für jeden Hunger was dabei.


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3 Gedanken zu „[mohrkochen] Hallowach-Shake

  1. Terragina

    Echt jetzt? Also so ganz anfreunden kann ich mich mit Deinem Durchstarter-Getränk nicht. 😉 Erinnert mich ein irgendwie an den „Bulletproof“-Coffee, den einer meiner Kollegen sich täglich im der Büroküche zubereitet. Vielleicht wäre das auch was für Dich?
    http://www.paleo360.de/rezepte/bulletproof-coffee/

    Gut, dass ich zu den Menschen gehöre, die morgens sofort fit sind und keinen Muntermacher brauchen. 😉

    Aber auf den Kokosblütenzucker bin ich jetzt neugierig geworden, da werde ich mal googlen…

    Ganz liebe Grüße zu Dir,
    Kerstin

    Antworten

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