[mohrbacken] Spekulatiuscreme

Die Vorweihnachtszeit ist ja bekanntermaßen eine Zeit des Hungerns und Darbens. Wie gut, dass der Weihnachtsmohr euch dürren Rippengestellen da draußen heute ein Rezept für einen unfassbar leckeren weihnachtlichen Brotaufstrich bringt, mit dem ihr in kürzestester Zeit ein wenig Winterspeck auf die Magerhüftchen schaffen könnt. Demnach sollte diese quietschsüße Köstlichkeit der Richtigkeit halber eigentlich „SPECKulatiuscreme“ heißen, aber das verwirrt ja nur unnötig.

Das cremige Hüftgold ist ratzfatz gemacht, würde sich im Kühlschrank theoretisch locker 2-3 Wochen halten und könnte theoretisch auch ein süßes Mitbringsel für nette Menschen in der Adventszeit sein. Praktisch ist es aber so lecker, dass es zumindest bei mir immer ratzfatz komplett aufgefressen ist und die „netten Menschen“ leider leer ausgehen müssen. Nächstenliebe? Geist der Weihnacht? Drauf gepfiffen!

Zutaten:
200 g Gewürz-Spekulatius
120 g Kokosmilch
60 g Rohrohrzucker
1 Tütchen Bourbonvanillezucker
50 g Margarine
1 TL Zimt

So geht’s im Terrormix:
Die Spekulatius und den Zucker in den Mixtopf geben, erst 5-6 Sekunden auf Stufe 8 zermahlen und dann 4 Sekunden auf Stufe 10 pulverisieren.
Kokosmilch, Margarine und Zimt zugeben und das Ganze 1 Minute / 37 Grad / Stufe 2 cremig rühren, dann ggf. mit Spatel zusammenschieben und nochmal 1 Minute / 37 Grad / Stufe 2 zu einer cremigen Paste verrühren. Die Creme nochmal kurz für 2-3 Sekunden auf Stufe 4 vermixen und abfüllen.

So geht’s im Handbetrieb:
Zuerst müsst ihr die Kekse irgendwie so fein wie möglich pulverisieren, entweder in einem High-Tech-Foodprozessor nach Wahl, einer elektrischen Kaffeemühle oder einer Küchenmaschine mit Hackmesser. Kokosmilch, Zucker und Margarine in einen Topf geben und auf kleiner Flamme rührenderweise erhitzen, bis der Zucker aufgelöst, die Margarine geschmolzen und alles zu einer glatten, möglichst homogenen Masse wird. Das „Spekulatiusmehl“ und den Zimt zugeben, nochmal allerkräftigst verrühren.

So geht’s weiter:
Die Creme in Schraubgläser füllen und im Kühlschrank parken. Auf den Frühstückstoast, das Mittagsbrötchen, die Nachmittagswaffel oder den Abendpfannkuchen streichen, auffuttern, dick und glücklich werden.
Alternativ: Hübsch dekorieren und an nette Menschen verschenken, damit DIE dann dick und glücklich werden.

Das Rezept für das abgebildete weihnachtliche Dessert nach Art des „kalten Hundes“ gibt’s in den nächsten Tagen. Ein bisschen Spannung und Vorfreude gehört ja zur Adventszeit dazu.


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4 Gedanken zu „[mohrbacken] Spekulatiuscreme

  1. Anna

    Hallo liebe Daniela,
    1000 Dank für das tolle Rezept!! Ich habe ein paar Fragen zum Thermomix an Dich:
    Wir sind eine große Familie, ich koche und backe viel (vor allem Suppen, Eintöpfe, Gemüse schnibbeln, Rührteige und Hefeteige) und suche seit Ewigkeiten einen Küchenhelfer, der folgende Funktionen erfüllen sollte:
    Sehr robust und viek Power, einfach zu bedienen ohne 1000 Accessoires
    Leicht zu reinigen
    Ich möchte Nussmus damit machen, geht das gut und ist er auch dann leicht zu reinigen oder muss man ewig am Mixtopf und dem Messer prockeln, um die Reste zu entfernen (war bei meiner alten Küchenmaschine so, total nervig!!)
    Kann man das Messer herausnehmen?
    Was findest Du am TM super und was nicht so toll,
    Entschuldige bitte die vielen Fragen, aber ich brauche vor allem ehrliche Erfahrungswerte und kein Werbeblabla, weil ich schon so lange suche und mich bisher nichts so richtig überzeugt hat.
    Ich wünsche Dir einen schönen 2. Advent, frohe Weihnachten und das Allerbeste für 2018.
    Deine Mohrbriefe sind immer echte Highlights für mich!!
    Liebe Grüße, Deine Anna

    Antworten
    1. mohrblog Beitragsautor

      Guten Tag, hier spricht ihre unabhängige Thermomix-Beraterin 😉
      Also, zuallererst glaube ich nicht, dass der TM für eine „große Familie“ taugt – ich weiß zwar nicht, welche Portionen ihr so verdrückt, aber bei Eintopf würde ich das Fassungsvolumen des Mixtopfs auf „maximal 4 Personen“ benennen, eher weniger. Auch Gemüsezerkleinern ist bei großen Mengen eher nicht so gut möglch. Ansonsten ist der TM schon super für all das, was du gerne machst…Teige gehen ratzfatz, Suppen und Eintöpfe sowieso. Der Mixtopf lässt sich zerlegen und in der Spülmaschine reinigen, von Hand geht aber auch ganz gut. Leider muss man mitunter tatsächlich Reste „aus dem Messer prockeln“ ;), was bei Teigen und Cremes etc. ziemlich nervt. Wenn ich Nussmus gemacht habe, gebe ich danach einfach ’ne Banane, ein paar Datteln und Wasser in den Pott und vermixe die Reste zu einem Shake. Bei Kuchenteig ist das aber keine Lösung 😉
      Mein eigener TM läuft seit knapp 3 Jahren störungsfrei, aber ich kenne superviele Leute, die ständig Probleme mit der Elektik haben…Waage funktioniert nicht mehr oder sonstige Fehlermeldungen.
      Ich weiß nicht so wirklich, ob ich eine Empfehlung aussprechen würde…das Teil ist schon verdammt teuer und wie gesagt, für eine mehrköpfige Familie nur bedingt tauglich. Für MICH ist der TM super. Aber ich könnte mir vorstellen, wenn man wirklich jeden Tag damit für die Familie kochen will und dann auch noch backen, dann sollte man zumindest einen zweiten Mixtopf mit dazu kaufen. Und der ist – wie alles von Vorwerk – auch wieder teuer.

      Antworten
  2. Sol

    Hallo Daniela,

    werd ich heut direkt ausprobieren, sofort nach der Hunderunde ;-))
    Frage:
    klappt es auch mit weniger Zucker? Spekulatius sind an sich schon extrem süß.

    LG Sol

    Antworten
    1. mohrblog Beitragsautor

      Ach, weniger Zucker geht bestimmt. Die Creme ist nach diesem Rezept schon arg quietsch-süß, aber ich mag das so. Versuch‘ es doch einfach mit weniger Zucker und schau, wie es dir schmeckt. „Nachzuckern“ kann man ja notfalls immer noch 😉

      Antworten

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