Archiv der Kategorie: ökomohr

Das Mohrgazin! – ab Januar exklusiv in euren Postfächern!

Update 28.03.17 – Die Januar/Februar/März-Edition ist „gelaufen“
Das neue Mohrgazin über weitere 3 Monate kommt voraussichtlich im Juni oder Juli, ist aber derzeit noch nicht bestellbar.
Wer über den Start informiert werden möchte, schickt mir einfach eine Mail an ahoi[ät]mohrblog.de

Alles neu macht der….Januar! Ab dem 01.01. werden Mohrblog und Mohrbrief ein wenig exklusiver und verwandeln sich in das…hört, hört – MOHRGAZIN! Wer den Newsletter kennt und den Mohrblog mag, der wird auch am Mohrgazin seine wahre Freude haben.

Jeden Montag flattert dann ein exlusiver Schmöker in euer Postfach, in der Ausführung wie der beliebte „Mohrbrief“, nur besser. Und ausführlicher. Und mit mehr drin.
Freitags gibt’s zusätzlich noch ein kleines „Minimöhrchen“ als Gruß zum Wochenende.

Warum? Siehe ganz unten.

Und was steht drin?

Jeden Monat gibt es den „Mampf des Monats“, der sich einer Gemüsesorte oder einem Lebensmittel ganz besonders widmet, das Ganze natürlich so saisonal wie irgend möglich.  Zu diesem „Mampf des Monats“ gibt es jede Woche mindestens ein gelingsicheres, einfaches, aber köstliches Rezept – selbstverständlich alles total veganös und ohne irgendwelche Fertigfutterkomponenten. Wie aus dem Mohrblog gewohnt und durchaus auch von nicht wenigen Lesern geliebt.

Weiterhin gibt es mehr oder minder lustige Erfahrungsberichte aus meinen diversen Versuchen, ein besserer, sportlicherer, gesünderer, wasauchimmer Mensch zu sein, exklusive Anekdoten und Bilder von meiner felligen Rasselbande und Liveberichte von den Trails und Wanderstrecken. Alles natürlich garniert mit einer Portion Selbstironie und „HuMOHR“. Da kann man sich ruhig mal gepflegt überraschen lassen 😉

Bisher fest in den digitalen Stein gemeißelt sind folgende Themen:

Januar

Mampf des Monats – Rote Bete
Vermutlich verzieht der ein oder Andere jetzt gerade angewidert die Mundwinkel aufgrund garstiger Rote-Bete-Kindheitserinnerungen, aber die tolle Knolle kann so viel mehr als eingekocht und säuerlich in Gläsern herumdümpeln.
Rote-Bete-Curry, Kuchen, Eintopf…lasst es euch gesagt sein, ihr werdet euer rotes Wunder erleben.

Frau Mohr wird Minimalist!
„Alles, was du hast, hat irgendwann dich!“
Minimalismus ist ein nicht uncooler Trend, und so sehr ich den Gedanken an ein wunderbar überschaubares und aufgeräumtes Wohnungsumfeld auch mag, so wenig gelingt es mir, das Ganze umzusetzen. Dabei ist der Grundgedanke eigentlich super – je weniger man hat, umso weniger muss man „pflegen“, versorgen, sauber- und in Ordnung halten. Und wer insgesamt auch weniger braucht, muss weniger kaufen und benötigt demzufolge weniger Geld und ist insgesamt freier. Nun ja. Soweit die Theorie. In der Praxis ist ja wieder alles Sodom und GoMOHRa.


Februar

Mampf des Monats – Kürbis
So langsam neigt sich die Kürbissaison bedauerlicherweise dem Ende zu – aber wir starten nochmal durch und schöpfen aus den Vollen, damit der Bauch voll und die Wartezeit bis zur nächsten Ernte nicht so lang wird. Herzhafte und süße Kuchen, Suppe und Eintöpfe und ein grandioses „Graupotto“ warten auf euch. Kürbis ahoi!

Frau Mohr wird Rudelführer!
Wenn alles klappt wie geplant (und davon gehe ich als Vollzeit-Optimistin einfach mal aus), gibt es bereits in der Februar-Edition erste Anekdoten und Geschichten aus dem neuen Leben mit Mohr, Katze und Hund. Und wenn es so läuft, wie es bei „mohr“ immer läuft, ist vermutlich der ein oder andere Schmunzler (garniert mit einem Hauch Schadenfreude) bei der Leserschaft garantiert.


März

Mampf des Monats – Kohl in allen Varianten
Wer Kohl bisher nur als Rouladen oder Eintopf kennt, dem werd‘ ich Mohres lehren. „Herr Wirsing im Leckerland“ ist ein kleiner (und kostenloser) Wink, dass Kohl nicht immer langweilig sein muss. Bevor die ersten Frühlingsgemüse und -salate an die Schüssel und Töpfe anklopfen, bekommt der gute Kohl nochmal seinen großen Auftritt auf der Mohrbühne.

Frau Mohr wird…sich noch was einfallen lassen!
Grundsätzlich stehen ein paar ziemlich spannende Mohr-Expeditionen (wie z.B. seinerzeit „Mein Tag als Blumenfee“) auf der To-Mohr-Liste, aber welcher Bericht es dann letztlich in die März-Edition schafft, steht derzeit noch in den Sternchen. Mohr to come. Da könnt ihr sicher sein.


Ich will das MOHRgazin!
Zuallererst – das Mohrgazin ist kein Dauer-Abo. Für den Reinschnupperer gibt es das „Testmöhrchen“ – also die Januarausgabe – für € 5 Taler. Mit der Zusendung des letzten Briefchens Ende Januar endet das Mohrgazin, man muss weder kündigen noch sonst irgendwas tun…man bekommt einfach keine Mails mehr und fertig ist die Laube. Ohne Arbeit, ohne Verpflichtung.

Wer „mohr“ will, kann das „Dreiermöhrchen“ ershoppen. Das kostet € 13,00 Taler und beglückt den Abonauten mit wöchentlich Briefen von Januar bis März. Danach – siehe oben. Ende, aus, Micky-Maus! Die einzige Post, die dann noch kommt, ist eine Info-Mail, ob und wie es weitergeht und wann es neue Mohrgazin-Editionen gibt.

Wer nun also auf das Mohrgazin-Schiff aufspringen will, hat wie immer zwei Möglichkeiten:

Bezahlung/Bestellung via PayPal:
Die Talerchen bequem an chefin[ät)herbivoria.de senden – in den Betreff bitte „Testmöhrchen“ oder „Dreiermöhrchen“ tippen, auch wenn das eigentlich aus dem Zahlbetrag ersichtlich sein müsste. Sicher ist sicher.

Bezahlung/Bestellung via E-Mail/Überweisung:
Eine Mail an ahoi@mohrblog.de schicken mit dem Betreff „Mohrgazin“ – dann schicke ich meine Kontodaten und das Unheil Möhrchen nimmt seinen Lauf.

Und bei allen möglichen Fragen…bitte gerne fragen 😉

Mohrgazin verschenken!
Wer einen lieben Menschen mit einem Mohrgazin beglücken möchte, verfährt wie oben beschrieben, gibt aber bitte noch unbedingt die E-Mail-Adresse des Beschenkten an und bekommt dann von mir eine kleine „Grußkarte“ zum Versenden/Verschenken.

Und warum das Ganze?
Es gibt da eine kleine rumänische Hunde-Omi, die sich bei meiner Tätigkeit als ehrenamtliche Gassigängerin leise, aber nachhaltig in mein Herz geschlichen hat.

Und diese zauberhafte Lady soll nun ab Januar bei mir ein „Für-Immer-Zuhause“ bekommen.
Und da ich ein wenig panisch bin, ob ich mir das alles auch dauerhaft leisten kann – und weil ich eben sonst nix kann außer Schreiben und Leute-Belustigen – soll das Mohrgazin nun ein wenig Taschengeld in die Mohrkasse spülen, um Kost, Logis, Tierarzt und auch die tolle Hunde-Nanni für meine kleine Fellnasen-Freundin zu finanzieren.

Wer ein Mohrgazin kauft, tut also nicht nur sich selbst was Gutes, sondern unterstützt auch eine ganz und ganz liebenswerte Hunde-Oma. Win/Win, würde ich sagen.
Also, hopp, an die Tasten – und Mohrgazin ergattern!

 

[ökomohr] – „Endlich Spüling!“ DIY-Spülmittel

spueli„Horch, von fern ein leiser Plätscherton!
Spüling, ja du bist’s! Dich hab‘ ich vernommen!“


Die alberne Abwandlung von Mörikes Frühlingsgedicht lässt sich durch eine starke Sehnsucht meinerseits nach Lenz und buntblühenden Blümchenwiesen erklären. Ich bitte um Verständnis. Was raus muss, muss raus.

Nachdem ich hinter Badreiniger, Scheuerpulver und Waschmittel ziemlich fix ein zufriedenes DIY-CHECK!-Häkchen machen konnte, gestaltete sich die Suche nach einem adäquaten Ersatz für mein bislang genutztes Spülmittel aus dem Hause Ecover ein wenig diffiziler. Wir haben zwar eine treue und hochgeschätzte Geschirrspülmaschine, aber ein paar Sachen spüle ich auch schon mal flott im Becken ab, deswegen sind sowohl Handspülmittel wie auch „irgendwas für inne Spülmaschine“ vonnöten. Im Netz fand ich einige Rezepte, die Flüssig-/Kern- oder sog. „Aleppo“seife enthielten, aber irgendwie fand ich die Mittelchen in der Praxis allesamt nicht so prall. Dieser Seifenkram war irgendwie schmierig und schlierig und….dööflich. Fand ich zumindest. Ein Experiment mit Orangen-Pflanzenseife und Natron endete in einer kleisterähnlichen Glibber-Pampe, die von mir eher widerwillig als Duschgel-Ersatz aufgebraucht wurde (und ganz sicher nie wieder nachgekocht wird. Brrrr…)

Am Ende bin ich beim Handspülmittel bei einer ganz simplen Mixtur aus Natron und Waschsoda gelandet, die zwar nicht schäumt und auch in Sachen Textur nicht viel mit handelsüblichen Spülis gemein hat, aber meine Tellerchen, Becherchen und Gäbelchen ziemlich gut reinigt und sich deswegen einen vorläufigen festen Platz in der Putzmittelflotte gesichert hat. Natron und Soda habe ich ja neuerdings eh immer im Haus, und so ist das Spüli rubbeldikatz für schmales Geld zusammengemixt und einsatzbereit.

Damit sich das Natron gut auflöst, koche ich die Brühe immer kurz auf – vermutlich reicht es aber auch aus, wenn man sie einfach in einer Flasche zusammenkippt und kräftig schüttelt.

Zutaten
1 TL Natron
1 EL Waschsoda
ein paar Tropfen ätherisches Orangen- oder Zitronenöl (verbessert die Fettlösekraft, zumindest meiner Einbildung nach. Und es riecht nett. Oder, um bei Mörike zu bleiben…“süße, wohlbekannte Düfte streifen ahnungsvoll das Land….“ Hach ja. Nun.)
500 ml Wasser

Zubereitung im Terrormix
200 ml Wasser zusammen mit Natron und Soda in den Mixtopf geben und ca. 3 Minuten bei 100 Grad auf Stufe 2 aufköcheln. Kurz stehen lassen, dann 300 ml kaltes Wasser (und – optional – das ätherische Öl) zugeben, ein paar Sekunden auf Stufe 10 durchrödeln, in eine (leere Spülmittel-)Flasche füllen, feddisch.

Zubereitung im Kochpott
Im klassischen Topf ist „Spülikochen“ ähnlich unkompliziert:- Natron und Soda mit 200 ml Wasser im Topf aufkochen, leicht abkühlen lassen, kaltes Wasser (und eben Öl, wer mag) dazu, mit dem Schneebesen kurz durchprügeln, in eine Flasche füllen, kräftigst schütteln  – und losspülen.

Anwendung
Zum Geschirrspülen gibt man halt nun wie gewohnt einfach einen fetten Spritzer ins Wasser und los geht’s. Wie gesagt ist die Non-Spüli-Konsistenz gewöhnungsbedürftig, aber für meine Zwecke (eingebrutzeltes Zeugs einweichen oder mal ein paar Tassen oder die Katzennäpfe spülen) reicht es allemal – und mehr.

Hinweis: Soda wirkt entfettend, und das macht natürlich auch vor der Haut nicht halt. Wer empfindliche Haut hat, sollte am besten mit Gummihandschuhen spülen. Ich creme mir einfach nach dem Spülgang die Hände ein, das langt.

Und was ist nu‘ mit der Spülmaschine?
Nachdem ich ein wenig hin- und herprobiert habe, bin ich am Ende bei einer ganz einfachen Mischung hängengeblieben, die zumindest bei mir und bei „nicht allzu arg verschmuddeltem und eingetrocknetem Geschirr“ ziemlich prima funktioniert:
Ich gebe einfach je 1 TL Natron/Waschsoda/Citronensäure in das Fach für die Reinigertabs, ein wenig stinknormalen Tafelessig ins Klarspülerfach und fertig ist die Laube. Piffpaff. Bitte drauf achten, dass immer hübsch fein ausreichend Maschinensalz im entsprechenden Fach dümpelt, dann steht blitzblanken Pötten und Tassen nix im Wege.

Natron und Essig wirken zusammen antibakteriell, fungizid, geruchsneutralisierend und entkalkend – und das kann doch fürs Koch- und Mampfgeschirr nur gut sein. Da lacht das Hausfrauenherz. Höhö.

Hin und wieder bleibt zwar ein Krümel eingetrocknete Tomatensoße am Teller oder ein Tee-Rand an der Tasse zurück, aber das passierte (zumindest bei mir) auch bei den herkömmlichenTabs aus der Chemie-Ecke, die ungefähr zwölfzig mal so viel kosten (mindestens!) und dabei noch die Abwässer versaubeuteln und mit ihren zahlreichen Plastiktütchen unnötig meinen Mülleimer füllen.

Ob und wie diese Mixtur auch bei Anderen taugt, muss man wohl einfach ausprobieren, das hängt wohl auch ein wenig vom Härtegrad des Wassers und dem Grad der Geschirrversaubeutelung ab. Aber Versuch macht kluch. Sag‘ ich ja immer.

Weitere DIY-Reinigungsmittel aus der Ökomohr-Abteilung:


Mehr Mohr“ gibt’s übrigens in meinem Newsletter – dem MOHRBRIEF!
Kost‘ nix und kann jederzeit mit einem Mausklick abbestellt werden.

[ökomohr] Cleanyourtrails – „Säufer mit Husten“ auf dem Fürstenweg

Ausgedehnte Wanderungen durch den heimischen Forst gehören bekanntermaßen nicht unbedingt zur kulturellen Leibspeise des Herzmannes, aber im Rahmen des Cleanyourtrail-Aktionstages bekommt das sonst so „sinnlose Herumgelatsche“ zumindest Substanz, und so erklärt er sich großherzig bereit, mich beim sonntäglichen Müllsammeln zu begleiten.
„Aber wenn wir ’nen alten Ölkessel oder sowas finden, dann kannst du den alleine aus dem Wald schleppen.“
„Geht klar!“
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Für unser heutiges Unterfangen haben wir uns den Fürstenweg ausgeguckt, der mit seinen knapp 11 km prima in einen Sonntagvormittag passt und die Motivation des nicht ganz so wanderlustigen Hausherrn auch nicht bis zum Anschlag ausreizt. 11 km gehen immer.
„Du guckst rechts, ich links!“
„Ja-haaaa!“
„Da liegt’n Bonbonpapier, pack‘ das ein!“
„Nee, das ist mir zu doof. Bonbonpapier ist albern!“
„Das ist kein Müllwunschkonzert hier. Diese plastikbeschichteten Papiere brauchen oft Jahrzehnte, bis sie verrotten. Und Tiere können daran ersticken, wenn sie versuchen, die zu fressen. Also hopp – ab in die Tüte damit.“
Ich gucke so streng ich kann, der Herr guckt amüsiert und packt das Papierchen brav in in seine Tüte. Läuft.

10273942_948569321894984_1961432886954076401_nNach läppischen 2 km sind unsere beiden Mülltüten schon zum Platzen gefüllt, und so entsorgen wir unsere Beute in den Mülleimern einer Grillhütte. Ich bin ein wenig betröppelt und bekomme eine leise Ahnung davon, wie sich Herr Sisyphos beim Steinerollen gefühlt haben muss. Letztlich ist es zwar fein, dass zumindest diese beiden Tütenladungen jetzt nicht mehr im Wald, sondern in einem dafür vorgesehenen Behältnis ruhen, aber viel leichter wäre es doch, den Mist einfach erst gar nicht…ach, was soll’s. Nützt ja nix. Weiter geht’s.

Der Herzmann hat Müllsammelblut geleckt und rafft alles, was nicht niet- und nagelfest ist – einzig bei einem unschuldig schlummernden, scheinbar weißen Taschentüchlein springt er nach Anheben desselben unter „Igitt-igitt“-Geschrei ca. 1 Meter in die Luft. „Also, DAS pack‘ ich nicht noch mal an!“
„Taschentücher verrotten oft erst nach…“
„Du kannst mich mal, das ist ekelhaft!“
„Ist ja gut…“

12705728_948569551894961_5767452339019405357_nBereits wenige Kilometer weiter beulen sich unsere Sammeltüten schon wieder vor lauter mehr oder minder ekelhaften Funden nach außen. Wir sind überrascht über die hohe Anzahl von Bierflaschen und Hustenbonbonpapierchen. „Hier scheinen echt ganz schön viele Säufer mit Bronchitis her zu wandern“ staunen wir uns unisono. „Und weil die so voll sind und schon schwach vom Husten, ist denen auch scheißegal, wenn ihre Pänz die Kakaopackungen auf den Boden schmeißen“ murmelt der Herzmann und packt grummelnd einen leeren Tetrapack in seine Tüte. Zum Glück nähern wir uns dem nächsten Mülleimer und können unsere Taschen erneut leeren. Unglaublich, was sich so alles ansammelt. Aber das kommt halt von der Biersauferei. Und dem Husten.

Ungefähr 5-6 leere Flaschen später drängt sich das Wiedtal unter unsere Wandersfüße.
In der Originalwegführung würde der Pfad sich nun noch einmal steil in die Höhe schrauben, aber der Herzmann drängt auf eine lungenflügelschonende Abkürzung, die topfeben und beschaulich an der plätschernden Wied entlang direkt zum Auto führen würde. „Aber…das ist ja dann nicht richtig!“ bemerke ich murrend, aber dem Einwand „Aber wenn wir uns jetzt nochmal so dolle anstrengen, haben wir hinterher viel mehr Hunger und müssen mehr essen – da wäre die Abkürzung schon ganz schön ressourcenschonend und so. Dann verbrauchen wir ja später viel weniger Lebensmittel und machen weniger Müll.“ habe ich nix entgegenzusetzen. Mit voller Blase und einer erneut prallvollen Tragetüte, die den Arm so langsam Richtung Boden zieht, ist man solchen Argumenten gegenüber ohnehin sehr aufgeschlossen. Und Ressourcenschonung ist wichtig.
Sach‘ ich ja immer. 12711155_948417995243450_3039440671817878693_o
Fazit: 23 Bier- und 7 Weinflaschen, sowie unzählige Dosen, Plastikverpackungen, Tetrapacks und Bonbonpapierchen, die fast 6x unsere Sammeltüten gefüllt haben, sind schon eine ziemlich traurige Beute für gerade mal 11 Kilometerchen.
Die örtlichen Bierköppe sollten wirklich mal an ihrem Husten arbeiten. Und – an ihrem Müllentsorgungsverhalten.
Bitte, danke.

Das nächste Cleanyourtrails-Aktionstag ist übrigens am 05.-06.03.16
Da kann man auch ruhig mal mitmachen – leider ist genug Müll für alle da.


Mehr Mohr“ gibt’s übrigens in meinem Newsletter – dem MOHRBRIEF!
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