Bananenbrot

Zwanghafte „Banana-Hoarder“ wie ich, die immer höchstnervös werden, wenn nicht mindestens 10 dieser tropischen Früchte im Obstkorb harren, kennen vermutlich das Problem, dass schlagartig mehrere Früchtchen vollreif sind und „Iss mich!“ schreien. Bananenbrot ist eine tolle Möglichkeit, um gleich 4 reife Exemplare zu verbacken, und das Ergebnis in aller Bescheidenheit ganz schön lecker. Und durch die Bananen und Nüsse ja auch zumindest ein klitzekleines bisschen gesund.

Wichtig ist, dass man wirklich richtig reife Bananen verbackt (das sind die mit den schwarzen Punkten auf der Schale), sonst wird’s nix. Lasst es euch gesagt sein.

Zutaten

350 g Mehl (mein Favorit: Dinkelmehl Type 630 – ist aber nur so ‘ne Macke, jede andere Mehlsorte taugt genauso)
10 g Weinsteinbackpulver
40 g gemahlene Nüsse
1 Teel. Zimt
4 Bananen, mittelgroß und vollreif
70 g Agavendicksaft
25 g geschmacksneutrales Öl
100 ml Pflanzenmilch

1 EL Apfelessig (optional, macht den Teig ein wenig fluffiger, ist aber nicht zwingend notwendig)

Zuallererst wird der Backofen angeschaltet und auf 180 Grad eingeheizt.

Zubereitung in Handarbeit

In einer Schüssel die trockenen Zutaten (Mehl, Backpulver, Nüsse und Zimt) vermischen. Die Bananen (in einem anderen Gefäß, natürlich) pürieren, mit dem Agavendicksaft, Öl, Milch und – falls gerade vorhanden – dem Obstessig verquirlen, das Ganze zu den trockenen Zutaten in die Schüssel geben und via Handmixer gründlich zu einem Teig verrühren.

Zubereitung im Terrormix

Bananen in den Mixtopf schubsen und 5 Sekunden auf Stufe 8 pürieren. Die restlichen Zutaten zugeben und 1 Minute im Teigmodus verarbeiten.

Und so geht’s weiter!


Eine Kastenform ausfetten und mit Semmelbrösel, Kokosflocken oder gemahlenen Nüssen ausstreuen, den Teig einfüllen, glattstreichen und ca. 45-50 Minuten bei 180 Grad backen. Für einen “kontrollierten Aufriss” wird das Brot nach 10 Min. Backzeit mit einem Messer der Länge nach eingeschnitten. Kann man machen, muss man aber nicht.

Mit der berühmten Stäbchenprobe auschecken, ob das Brot fertig ist, ein wenig in der Form ruhen lassen bis es handwarm ist, vorsichtig auf ein Gitterrost stürzen und vor dem ersten Anschnitt komplett auskühlen lassen.

Ob man eine 25 cm- oder 30 cm-Kastenform benutzt, ist im Grunde wurscht…bei der größeren Form wird das Brot etwas flacher, bei der kleineren eben etwas höher und braucht ggf. 2-3 Minuten länger im Ofen. (Das Brot auf dem Foto wurde in einer 30 cm-Form gebacken).

Das Brot schmeckt mir am besten mit Erdnussbutter und Marmelade, aber pur als „Zwischendurchsnack“ fürs Büro oder vor dem Laufen.

Wer mag, kann auch noch eine kleine Karotten mit in den Teig reiben, oder eine Handvoll gehackte Nüsse, Amaranth-Pops oder Schokolade unterrühren.

Immer noch nicht satt?! Dann schau’ doch in den MOHRTOPF – das ist für jeden Hunger was dabei. Vegan und ohne Gedöns!


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1 thought on “Bananenbrot

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