Quinoa-Bananencurry

Das Quinoa eine unschlagbar grandiose Eiweißbombe ist, alle neun essentiellen Aminosäuren enthält, zudem noch jede Menge Mineralien im Gepäck hat und deswegen gerade bei vollwertig-pflanzlich-futternden Sportlern hoch im Kurs steht, hat sich vermutlich inzwischen bis zu den hinterletzten Kochpötten herumgesprochen. Das sog.”Gold der Inkas” ist lecker, nährstoffreich, leicht bekömmlich und als herzhaftes Curry mit Ananas, Möhren und Bananen zubereitet ein ziemlich köstliches Kraftfutter.

Inzwischen gibt es Quinoa sogar aus deutschem Anbau, da lacht das Heimatküchen-Herz. Die deutschen Körnchen sind zwar (noch) recht teuer, aber irgendwo fängt’s ja immer an.

Zutaten

ca. 30 g Ingwer (geschält)
1 große rote Zwiebel (rote Zwiebeln enthalten doppelt so viele Antioxidantien als andere Zwiebelsorten und sind zudem bekömmlicher)
400 g frische Ananas (geschält und ohne Strunk)
250 g Möhren (geschält)
250 g Quinoa
250 ml Gemüsebrühe
1 Dose Kokosmilch (400 ml)
1 Eßl. Kokosöl (ca. 25 g), alternativ Sesam- oder Erdnussöl
Salz nach Gusto, ggf. Chiliflocken oder -pulver wenn man’s schärfer mag
1 Eßl. gelbe Currypaste, mild *)
4 große Bananen
(ggf. etwas Limettensaft, Kokosöl, Currypulver)

*) wer auf rein pflanzliche Ernährung Wert legt, sollte hier die Zutatenliste studieren, bei manchen Herstellern findet sich Ghee (geklärte Butter), Honig, Fischsauce oder Krabbenextrakt in den Pasten. Frei nach Peter Lustig: Klingt komisch, ist aber so

Zubereitung

Zuerst werden alle beteiligten Gemüse- und Obstsorten sorgsam entkleidet (geschält), danach werden Zwiebeln, Ingwer und Ananas in Würfel und die Möhren in Scheiben geschnitten. Dabei den Ingwer so klein wie möglich hacken, dicke Ingwerbrocken im Essen fallen nämlich meist geschmacklich eher unangenehm auf.

Öl in einem Topf erhitzen und Zwiebeln und Ingwer darin leicht anbraten, bis die Zwiebeln glasig sind. Dann Ananas und Möhren zugeben und kurz dünsten. Quinoa gründlich mit heissem Wasser waschen, mit in den Kochtopf geben und mit der Gemüsebrühe aufgiessen. Kurz aufblubbern lassen, dann die Kokosmilch unterrühren und das Ganze auf kleiner Flamme so lange vor sich hin köcheln lassen, bis das Quinoa weich, aber noch bissfest ist (dauert ca. 30 Minuten, zwischendurch ein paar Mal rumrühren, damit nix anbrennt). Salzen und die Currypaste grundlich unterrühren. Falls es zu schlotzig wird, mit Gemüsebrühe oder Kokosmilch verdünnen.

Wer keinen übermässigen Wert auf Optik und Gebackene-Bananen-Flavour legt, kann jetzt die Bananen schälen, in Scheiben schneiden, ins Curry unterrühren und kurz aufkochen lassen. Aber Vorsicht, die Bananen zerfallen ziemlich schnell und geben dem Ganzen einen optisch eher unschmeichelhaften Kinderdurchfall-Look.
Ich persönlich mag’s lieber, wenn die Bananen noch als solche erkennbar bleiben und ein bißchen angebraten werden, dafür die Bananen schälen, schneiden und mit etwas Limettensaft und Currypulver marinieren. In einer beschichten Pfanne 1 Teel. Kokosöl erhitzen, die Bananenschneiden darin braun anbraten und über das angerichtete Curry verteilen.

Die angegebene Menge ergibt 4 Portionen, das Quinoa-Curry schmeckt aber auch aufgewärmt sehr gut.

Tipp:
Wenn man das Curry aufwärmt, bekommen die Bananen eine ganz komische und nicht besonders leckere Konsistenz, irgendwie zäh und quietschig. Wenn man also im Vorfeld schon weiß, dass man auf Vorrat kocht, sollte man die Bananen immer frisch braten und dem aufgewärmten Curry untermischen.

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Ein Gedanke zu „Quinoa-Bananencurry

  1. Buchschmetterling

    Hallo Daniela!
    Liest sich sehr lecker! Danke für das Rezept!
    Hab Deinen Blog gerade gefunden und stöbere in den Rezepten – freue mich über viele ‘alte Veganer Bekannte ‘ und spannende neue Varianten!!
    Ich werde sicher noch das ein oder andere Mal auf Deinen Seiten stöbern, mir gefällt Dein Schreibstil ausnehmend gut!
    Nur zu schade, dass Du die Rezepte nicht auch auf den TM umgeschrieben hast, ein ‘Hoch!’ auf das Schätzchen 😉
    Herzliche Grüße
    aus dem hohen Norden
    Blanka

    Antworten

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