Limettenmousse mit Beeren – oder “Hirsepudding”

Diese frisch-fruchtige Creme ist quasi ein Multifunktionsgericht – wenn ich sie für mich alleine als Frühstück zubereite und in schnöden Tupperboxen im Kühlschrank parke, läuft sie unter unter dem alltagstauglichen Arbeitstitel „Hirsepudding“.

Wenn ich sie allerdings als Dessert für Gäste in schicken Gläsern anrichte und ein bißchen Tamtam drum mache, begeistert sie immer wieder als „Limettenmousse mit Beeren“. Meistens sind die Esser dann maximalüberrascht, dass „aber wirklich jetzt“ keine Sahne oder Industriezucker enthalten sind, sondern ausschließlich vollwertige, nährstoffreiche Zutaten.

Da die Cashewkerne einige Stunden eingeweicht werden sollten, braucht die Creme ein wenig Vorlaufzeit, ist aber ansonsten recht einfach gemacht und bleibt im Kühlschrank auch locker (und lecker) 2-3 Tage frisch. Es braucht allerdings ziemlich zwingend einen leistungsstarken Foodprozessor á la Vitamix & Co. wenn man keine Lust auf Rauchzeichen-Kommunikation mit seinen Küchengeräten hat.

Zutaten

100 g Hirse
130 g Cashewkerne
140 g Ahornsirup
160 g Limettensaft
1 Prise Salz
550 ml Wasser
ca. 250 g TK-Himbeeren (oder natürlich frisches Obst wie Blau- oder Erdbeeren, Mangos, Kiwi)

wer mag: eine Handvoll Kokosflocken, gerne auch geröstet

Zubereitung im Handbetrieb

Die Cashews zusammen mit dem Ahornsirup und dem Limettensaft im günstigsten Fall mehrere Stunden einweichen lassen – am besten gleich in dem Mixbecher des Foodprozessors, das spart Spülarbeit.

Die Hirse in einen Topf geben, mit kochendem Wasser übergiessen und auch gerne bis zu 30 Minuten stehen lassen. Dann gut durchspülen und das Wasser (durch ein feines Sieb) abgiessen – das entfernt die Bitterstoffe auf der Schale und zumindest meinem Empfinden nach wird die Hirse dann schneller gar und weich. Wasser zugeben und die goldenen Körnchen auf kleiner Flamme weich köcheln – ich vergesse zu meiner Schande jedes Mal auf die Uhr zu gucken, also kann ich nur ca. Angaben mitgeben…also…”so ungefähr 20-30 Minuten rum.

Die weiche Hirse zu den Cashews in den Mixbecher geben, die Prise Salz zugeben und alles gründlich durchrödeln, bis eine homogene Creme entsteht.

Zubereitung im Terrormix

Die Cashews zusammen mit dem Ahornsirup und dem Limettensaft in einer Schüssel im günstigsten Fall mehrere Stunden einweichen lassen.

Die Hirse inden Mixtopf geben, mit kochendem Wasser übergiessen und auch gerne bis zu 30 Minuten stehen lassen. Dann gut durchspülen und das Wasser (durch ein feines Sieb) abgiessen – das entfernt die Bitterstoffe auf der Schale und zumindest meinem Empfinden nach wird die Hirse dann schneller gar und weich. Das Wasser zugeben und die goldenen Körnchen 22 Minuten bei 98 Grad auf Stufe 1 mit Linkslauf weichkochen.

Die eingeweichten Cashews zugeben und alle auf Stufe 8 ca. 20 Sekunden zu einer homogenen Creme verrödeln.

Und weiter geht’s!

Das TK-Obst (oder eben…naja…das OBST eben) auf Gläser oder Schüsseln verteilen, mit der Creme übergießen und ggf. mit Kokosflocken bestreuen. Die Flockenhaube sieht hübsch aus, schmeckt und verhindert, dass sich eine Haut auf der Creme bildet, Die kann man aber auch umgehend, wenn man die Gläser oder Schüsseln gleich mit ‘nem Deckel versieht und dann erkalten lässt.

Die Hirse-Cashew-Reste, die noch im Mixbecher kleben, verrödele ich meistens zusammen mit Banane, Mango und Spinat zu einem grünen Smoothie – bloss nix verkommen lassen 😉

Der Pudding ist super zum Frühstück und taugt sogar als Energiespender vor langen Läufen – ist aber eben entsprechend aufgehübscht und ver-chi-chi-t ein erfrischendes Dessert wenn Gäste kommen.
Im Frühstücksfall verteile ich die Menge auf 3 Portionen – wenn der Hirsepudding Dessert spielen soll, kann man auch locker 4 Gäste damit abfüttern.

Immer noch nicht satt?! Dann schau’ doch in den MOHRTOPF – das ist für jeden Hunger was dabei. Vegan und ohne Gedöns!


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