Tomatige Nussbutter

Ich bin zwar grundsätzlich kein Verfechter der Ehe, aber wenn ich könnte, würde ich mich selbst für dieses Rezept heiraten. Oder wahlweise die Butter heiraten, weil sie einfach zu köstlich ist.

Zutaten:
250 gr. vegane Margarine (am besten Alsan) zimmerwarm
60 gr. Walnüsse
60 gr. Sesam
50 gr. Tomatenmark (2-fach konzentriert)
10 Stück bzw. 95-100 g getrocknete Tomaten (die mit den Kräutern)
1 Bündelchen Bärlauch (20-30 gr.) oder 1 Zehe Knoblauch
1-2 Teel. Salz (einfach testen wieviel man mag. Ich bin ein “salziger” Typ und nehme immer 2 schwach gehäufte Teelöffel)
Tomatenbutter
Terrormix-Variante:
Walnüsse 4 Sekunden auf Stufe 5 hacken, zusammen mit dem Sesam in einer Pfanne ohne Öl anrösten und wieder ein bisschen abkühlen lassen.
Margarine (möglichst zimmerwarm, kalt geht aber auch) in Stücken zusammen mit den getrockneten Tomaten in den Mixtopf geben, Bär- oder Knoblauch, Tomatenmark und Salz zugeben und 8 Sekunden auf Stufe 4 vermixen.  Ggf. mit dem Spatel zusammenschieben und noch 2-3 Sekunden rödeln lassen, falls die Butter noch zu stückig ist.
Dann Sesam und Walnüsse zufügen und 10 Sekunden auf Stufe 5 im Linkslauf vermixen.

Handmix-Variante:
Walnüsse grob hacken, mit dem Sesam in einer Pfanne ohne Öl anrösten und abkühlen lassen. Zusammen mit den getrockneten Tomaten (abgetropft, falls in Öl eingelegt) in den Häcksler der Küchenmaschine geben und kleinschreddern. Dann alle anderen Zutaten zugeben und gut verquirlen, bis eine weitestgehend homogene hübsch-orange Creme entstanden ist. Wer keine Küchenmaschine hat, sollte wohl auch mit dem Stabmixer zum gewünschten Ergebnis kommen.

Tomatenbutter bis zur weiteren Verwendung im Kühlschrank parken.

Die Nussbutter ist ein Superbegleiter zu Grillparties und stielt dort garantiert jeder Kräuterbutter die Show –  schmeckt aber auch einfach auf ‘ner Klappstulle oder über Pasta. Sie hält sich im Kühlschrank ca. 2 Wochen – wenn man sie nicht (wie ich meistens) in Windeseile mit Stumpf und Stiel auffrisst, kann man datt Bütterken aber auch prima portionsweise einfrieren.

Und wieder auftauen.
Natürlich.


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11 Gedanken zu „Tomatige Nussbutter

  1. Pingback: [mohrkochen] Weg-mit-dem-Amaranth-Brotmohrblog | mohrblog

  2. Britta

    Hallo Daniela,

    soooo lecker ist diese tomatige Nussbutter/nussige Tomatenbutter/Margarine was auch immer, dass ich sie jetzt innerhalb 1 Woche schon zum zweiten Mal hergestellt habe! Allerdings jedes Mal mit 125 Margarine, also das halbe Rezept… ich habe Bärlauch verwendet und bei der zweiten Charge Mandeln statt Walnüsse, weil ich die einen gerade zur Hand hatte und die anderen eben nicht. Köstlich, sagen auch alle, die ich davon probieren lassen habe 🙂 Danke für das tolle Rezept!

    Lieben Gruß, Britta

    Antworten
  3. Fräulein Bummelei

    Oi, dat klingt legga! Butter, Margarine, Aufstriche, selbstgemachtes Brot und ich bin glücklich. Und wenn noch was tomatiges, oder bärlauchiges drinnen ist, dann grab ich mich ein 😀

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  4. Anna

    Liebe Daniela,

    das ist eine neue Version Nussbutter. Ich mag ja so gerne selbstgemachtes Mandelbutter dass ich es kaum noch mache, da es sooo schnell wieder alle ist… 😉
    Deine tomatige Nussbutter werde ich aber bestimmt mal im Sommer ausprobieren!!

    Liebe Grüße Anna

    Antworten
    1. mohrblog Beitragsautor

      Naja, gesünder ist eine selbstgemachte reine Nussbutter auf jeden Fall – diese Version hier ist dann doch eher was für ungesunde Grillfeste 😉

      Antworten

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