Hallowach-Energieriegel

hallowachEiner der u-huuuunzähligen positiven Aspekte des Ausdauersports ist die Tatsache, dass man beim Erwähnen von Nüssen, Erdnussbutter und Schokolade nicht in “Hilfe-Hüftgold!”-Panikgeschrei einstimmen muss, sondern lautstark “Immer her damit!” plärren kann. Glück für mich, denn zum einen mag ich diese leckeren Energieriegel viel zu gerne um Angst vor ihnen haben zu müssen, und zum anderen sind da auch noch Vitamine und Mineralien drinne. Und die sind ja erst recht kein Grund zum Fürchten, sondern toller Brennstoff für unseren Athletenkorpus.

Die Riegelchen schmecken vor und nach dem Sport und können im Winter auch zum Wandern mitgenommen werden. Wärme vertragen sie allerdings nicht so gut, weil Kokosöl und Schokolade dann weich werden. Die Erdnussbutter kann die Sache dann auch nicht mehr retten. Am besten stellt man ihnen für den Zeitraum ihrer (erfahrungsgemäß nicht allzu langen) Lebensdauer einen dauerhaften Wohnraum im Kühlschrank zur Verfügung.

Zutaten:
100 gr Kokosöl
100 gr Erdnussbutter
100 gr Zartbitterschokolade
50 gr Agavendicksaft *) – Ahornsirup wäre auch eine Option
2-3 Teel. löslicher Kaffee (je nachdem wie gerne man den braunen Wachmacher mag)

200 gr. Nüsse (Sorten nach Gusto und Vorrätigkeit)
30 gr. Amaranthpops
50 gr. Getreideflocken (je nachdem was man gerade so im Vorratsschrank findet – Hafer-/Dinkel-/Mehrkornflocken…geht und schmeckt alles)

Zubereitung im Terrormix:
Die Nüsse in den Mixtopf hüpfen lassen, 5 Sekunden auf Stufe 5 kleinhäckseln und umfüllen.
Die Schokolade in Stücke brechen, 6 Sekunden auf Stufe 6 zerkleinern, dann Kokosöl, Erdnussbutter, Agavendicksaft*) und Kaffeepulver zugeben und 5 Minuten bei 50 Grad / Stufe 1 schmelzen.
Nüsse, Amarathonpops und Flocken zugeben, 1 Minute auf Stufe 2 (mit Linkslauf) verrühren, danach alles nochmal gründlich mit einem Löffel, Spatel oder Womit-auch-immer durchmischen.

Zubereitung in Topf und Rührschüssel:
Als ersten Streich Kokosöl, Erdnussbutter, Schokolade, Agavendicksaft (oder auch nicht) und den Kaffee in eine Schüssel geben (die Schokolade vorher in Stücke brechen) und im Wasserbad erwärmen, bis alles flüssig ist. Gut durchrühren.

Der zweite Streich folgt sogleich –  Nüsse hacken, zusammen mit den Amaranthpops und den Flocken in die flüssige Kokos-Erdnuss-Schokoladenmasse geben und gründlich vermischen.

Und weiter geht’s:
Die fertige Masse kommt nun in eine Form, wo sie kaltwerden und trocknen darf (Ich nehme dazu eine rechteckige Butterbrot-Box mit dem Innenmaß 20 x 13,5 cm, dann werden die fertigen Riegel ca. 2,5 cm dick/hoch.)

Gleichmässig in der Form verteilen, gut andrücken und im Kühlschrank parken, bis die Masse kalt und schnittfest ist…dann aus der Form stürzen, mit einem scharfen Messer Riegel, Quadrate, Rauten oder Herzchen schnitzen und bis zur endgültigen Vernichtung wieder in den Kühlschrank stellen.

*) – Beim letzten Mal habe ich das süße Zeugs doch glatt komplett vergessen und mir schmecken die Riegel überraschenderweise ohne Agavendicksaft noch besser – aber das Bittere ist vielleicht nicht jedermanns Sache, also wäre meine Empfehlung: Bei ersten Mal brav nach Rezept arbeiten und das Ergebnis erstmal kosten – falls man ein herber Typ kann, kann man den Agavendicksaft ja beim nächsten Mal probeweise weglassen. Ich mach das jetzt auf jeden Fall immer so.
Check this out, nämlich.

 HIER gibt’s noch viele andere Rezepte aus dem Mohrtopf. Da ist für jeden Hunger was dabei.


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