Archiv für den Monat: Juni 2015

“Vom Esel zum Affen gemacht” – Eselwandern in der Eifel, Teil 2

Was bisher geschah – “Vom Esel zum Affen gemacht” – Eselwandern in der Eifel, Teil 1


Als das hungrige Langohr die Wiese großflächig abgetragen und samt Disteln, Kamillen und Butterblumen in seinem Magen versenkt hat, ist es dann auch großherzig gewillt, wieder ein kleines Stückchen zu marschieren. Zumindest bis zur nächsten Kurve, um die ein ebenfalls wanderndes Pärchen mit zwei weiteren Eseln im Schlepptau biegt – und Ali scheint sich ein Loch in den vollgefressenen Bauch zu freuen, seine Kumpels wiederzutreffen. Es handelt sich um die Eseldame Trude und ihren kleinen Sohn Theo – und die Begeisterung scheint ganz dreierseits, denn die Esel schubbern sich fröhlich aneinander und haben vor lauter Wiedersehensfreude so überhaupt keinen Bock mehr, mit den ihnen zugeteilten stinklangweiligen Zweibeinern weiterzugehen.
Die Zweibeiner hingegen sind mit der Gesamtsituation kurzfristig überfordert – und so stolpern wir uns alle erstmal kichernd und tolpatschig gegenseitig in den Füßen herum und versuchen, der renitenten Eselschaft Herr zu werden. Es gelingt uns zwar irgendwie durch Möhrchenbestechung, die jeweiligen Hufpaare in die jeweils entgegengesetzte Richtung zu lenken, aber nachdem er ungefähr 3,452 Meter mit uns mitgezockelt ist, fällt Ali wohl wieder ein, dass er jetzt eigentlich doch viel lieber bei der schönen Trude wäre. Vielleicht fällt ihm auch nun im direkten Vergleich zur Eselgesellschaft auf, dass wir eigentlich ziemlich doof sind, weil wir seine Interessen “Grasfressen, Ohrenwackeln, Eseldamen-Gucken” so gar nicht teilen. Also bleibt der Esel einfach wie festgeschraubt stehen und bewegt sich keinen Zentimeter mehr.

Wir versuchen es durch entschlossenes Anmarschieren und leichtem Zug an der Leine.
Ali bewegt sich keinen Milimeter.

Ich versuche es mit liebreizendem Zureden und hartnäckigem Schieben am dicken Eselpopo, unter Aufbietung aller mir zur Verfügung stehenden Körperkräfte.
Ali bewegt sich keinen Milimeter.

Der Herzmann strafft die Leine, versucht es mit Möhrchen, Kraulen, Zureden, Bitten und Betteln.
Ali bewegt sich keinen Milimeter, wackelt aber immerhin einmal kurz mit dem rechten Ohr.

Alle Lockrufe, Schmeicheleien und sonstige Versuche enden erfolglos, selbst mit dem allerköstlichstem Supergras vom Wegesrand lässt sich Ali nicht bestechen und uns läuft so langsam der Schweiß in Strömen vom Ziehen und Schieben am scheinbar festbetonierten Eselkorpus.

(Anm. d. Red. – Das wäre nun natürlich der perfekte Zeitpunkt um die Wasserflasche einzusetzen, die fröhlich in meinem Rucksack hin- und hergluckert, aber irgendwie kommt uns das  ein bißchen fies vor – denn schließlich kann Ali auch nix dafür, dass wir so eine öde Gesellschaft sind und er zurück zu seinen Eselfreunden will. Finden wir zumindest.)

IMG-20150614-WA0019-1Nachdem wir uns als offenkundig äußerst begriffsstutzig erwiesen haben, bekundet Ali durch mehrere markerschütternde “I-aaaaaah!”s und ziemlich abruptes Herumschwenken des Eselpopos, dass er doch nun bitteschön herzlich gerne in die entgegengesetzte Richtung gehen würde. Dummerweise stellt er sich beim Wendevorgang kurz und kräftig auf meinen rechten großen Zeh und ich sehe vor meinem inneren Auge bereits den Zehennagel dahinschwinden. So ein Eselkorpus hat ganz schön Gewicht und so’n Huf ist gar nicht mal so richtig weich und kuschelig. Aber unter Ultraläufern werden intakte Fußnägel ohnehin nicht allzu hoch bewertet.
Ali iiii-aaaht erneut. Wir schauen uns seufzend an und beugen uns den Tatsachen. Der Esel hat uns im Griff. Da machste nix, machste da.

Mit ähnlich hilflosem Gesichtsausdruck kommt uns nun auch das Wanderpaar mit Trude und Theo entgegen und wir müssen lachen – “Auch keine Chance bei euch?” “Nix zu machen!” bestätigt der junge Herr, der die Eseldame an der Leine führt. Es ist nicht so, dass wir an dieser Stelle in irgendeiner Form aktiv beschließen, als 7-köpfige Herde weiterzuwandern – wir haben einfach keine Wahl. Die Esel haben entschieden.

eselherdeUnd nachdem wir uns der Erkenntnis gestellt haben, dass wir nix zu melden haben und die Eselschaft das Kommando übernommen hat, verläuft der Rest der Wanderung auch ziemlich harmonisch. Aus den 3 Eseln sind halt nun 7 geworden. Die Vierbeiner bestimmen die Richtung und das Tempo, und die Zweibeiner zockeln folgsam hinterher. Wir bleiben stehen, wenn die Esel grasen wollen und marschieren weiter, wenn der Eselschaft der Sinn danach steht. Hin und wieder versenkt Ali den Kopf auch mal nicht im Gras, sondern zwischen den Hinterbeinen von Eseldame Trude und was er da so erschnuppert, scheint ihm ganz ausgezeichnet zu gefallen.
Läuft.

Zum Glück ist das Paar aus dem Aachener Raum nett und witzig und wir müssen uns auch gar nicht voreinander genieren, da wir uns alle gleich dusselig anstellen mit unseren jeweiligen Eseln. “Könnte schlimmer sein” bemerkt die junge Dame schmunzelnd, während wir zum wiederholten Male in sengender Sonne braten und vom Bremsen angeknabbert werden, weil unsere langohrigen Wanderkumpels nun aber gerade just hier und nicht etwa im Schatten vom saftigen Gras fressen wollen. “Wir könnten zum Beispiel in der Wüste unterwegs sein. Ohne Wasser.” “Genau!” entgegne ich und deute auf ihren gewölbten Babybauch “oder bei dir könnte die Geburt losgehen und wir hätten nirgendwo ‘ne Hütte.” “Wie bei Maria und Josef.”
Wir kichern im Kollektiv und lassen uns von Ali, Trude und Theo weiter durch die Botanik lotsen.
Die skurile Situation hat durchaus ihren eigenen Charme und den lustigen Eseln kann man ohnehin nicht böse sein – die sind halt Anarchos und lassen sich nix vorschreiben, was ja im Grunde ein äußerst symphatischer Wesenszug ist.
Kurz vor Erreichen des Forsthauses zeigen die Vierbeiner uns noch, was “Stalltrieb” bedeutet. Im Affen-, pardon Eselszahn werden die letzten 100 Meter zurückgelegt, das bislang so heißbegehrte Gras am Rand bleibt komplett unbeachtet – und wir stolpern erneut ziemlich döspaddelig hinterher. Die kurze Wartezeit am Holztor nutzt unser Eselwomanizer Ali, um noch fix eine schnelle Nummer mit der schönen Trude zu schieben und wir lachen uns endgültig kaputt.
Was für ein krönender Abschluß eines chaotischen Tages.

klasseeUnd obwohl wir in der Praxis so jämmerlich versagt haben, erhalten wir am Ende doch noch den begehrten “Führerschein Klasse E”. Wir reden uns auf der Heimfahrt erfolgreich ein, dass wir das unserem unschlagbar fundierten Theorie-Wissen zu verdanken haben, realistisch betrachtet gab’s den Lappen aber wohl eher aus purem Mitleid.
Doch am Ende zählt ja das Ergebnis.
Mit dreifach donnerndem I-aaaaah!


gruppenfotoEpilog:
Wenn man Tiere mag, einen lustigen Tag verbringen möchte und damit klarkommt, von einem Esel zum Affen gemacht zu werden, dann ist ein Besuch auf dem Eselhof in der Eifel ein absolutes Muss!

Wenn man beim Wandern allerdings hauptsächlich Tempo und Strecke machen will, selbst ‘nen ordentlichen Sturkopp hat und es nicht so richtig super findet, wenn nicht alles genau nach Plan läuft….dann doch lieber nicht.

“Vom Esel zum Affen gemacht” – Eselwandern in der Eifel, Teil 1

Vor einer Weile habe ich einen tollen Film über einen Pilgerer gesehen, der den Jakobsweg in Begleitung eines Esels gewandert ist, und die idyllischen Bilder dieses ungleichen schweigsamen Paares in hübscher Landschaft hatten sich tief in meine Hirnrinde gefressen. Vor kurzem bin ich dann beim Herumspazieren im Netz auf die Seite Eselwandern Eifel geplumpst und konnte dort zu meinem Entzücken lesen, dass man sich im Örtchen Bongard in der Eifel tatsächlich einen Esel ausborgen und mit ihm dort wandern gehen kann.
Angesichts der Tatsache, dass zumindest ICH gerne wandere und der Herzmann das tierliebste Herz unter der Sonne und zudem auch noch Geburtstag hat, scheint mir ein Gutschein für eine Eselwanderung ein Spitzengeschenk – und nachdem ich nach kurzem E-Mail-Austausch “ins Eselbuch eingetragen” wurde (und vor Entzücken über diese Formulierung erstmal kräftig – und leise, der Geburtstagsüberraschung wegen – gequietscht habe), stehen wir nun an diesem sonnigen Sonntag vorfreudig am Holztor von Petra Landsbergs entzückendem Forsthaus und harren der eseligen Dinge, die nun kommen mögen.

keineselDie ersten Fellknäuel, die uns entgegenrasen, haben maximal Unterbeinhöhe, bellen und wedeln wie Irrwische mit den Schwänzen. “Das sind KEINE Esel!” verkünden wir höchst fachmännisch und stellen damit sofort mal klar, dass man es hier nicht mit Laien zu tun hat. Wir kennen uns in der Tierwelt aus und lassen uns kein Hunde-X für ein Esel-U vormachen, nämlich.

Nachdem wir uns durch die bellende Hundeschaft gekuschelt haben, werden wir von Petra und Sohn Max mit Hund, Katz’, Ziegen und der Eselherde bekanntgemacht. Ich bin begeistert, verliebt, entzückt und verkünde sogleich erste Einzugsabsichten auf diesem wunderschönen Hof, auf die Petra allerdings komischerweise irgendwie nicht ernsthaft eingeht. Manno.

Da wir die ersten Wandervögel an diesem Morgen sind, dürfen wir uns einen Esel aussuchen – aber wie soll man sich bloß entscheiden, wenn sich einem so viele vorwitzige Köpfe mit langen Ohren entgegenstrecken? Die gesamte Herde ist einfach nur zum Knutschen. “Können wir nicht einfach alle mitnehmen?” frage ich zaghaft und werde fröhlich ausgelacht. Naja. Aber ‘ne Frage war’s wert.

Nach ein bißchen Links- u. Rechtskraulen entscheiden fällt die Wahl auf Ali, einen goldigen zauseligen Eselmann mit Migrationshintergrund und trauriger Vergangenheit. Kahle Stellen und eine kleine Kuhle in seinem Rücken zeugen von vielen Stockhieben und Misshandlungen, und mir blutet das Herz. Menschen können so unfassbar scheiße sein.
Aber nun ist der strubbelige Esel ja in Sicherheit und hat garantiert ein ganz wunderprächtiges Leben – und auch wenn er erstmal unsere ziemlich unbeholfenen Putzversuche ertragen muß, wirkt er ganz fröhlich und zufrieden. Da hält er es wohl mit seinem Verwandten aus den Bremer Stadtmusikanten – “Etwas Besseres als den Tod findest du überall.” Mit diesen Leitsatz lässt es sich wohl auch gelassen ertragen, wenn zwei Esel-Rookies mit eigentümlichen Utensilien  an einem herumschubbern und dabei unablässig “Ja, feiner Esel, feeeein!” säuseln. Könnte schließlich schlimmer sein.

Während des Putzvorgangs serviert uns Petra leckeren Pfefferminztee, einige spannende Infos über Esel im Allgemeinen und eine Gebrauchsanweisung für unseren Wanderkumpel im Speziellen. Wir stopfen uns die Hosen- und Rocktaschen mit Bestechungs-Möhren voll und erhalten eine Wanderkarte sowie eine Sprühflasche mit Wasser. Esel sind nämlich wasserscheu, so lernen wir, und sollte unser designierter Wandergefährte mal an irgendeiner Stelle des Weges nicht weiterwandern wollen, so reicht wohl ein kurzer, nasser Spritzer aufs Hinterteil und der Eselwagen rollt wieder an. So zumindest die Theorie.

dreieselNach der Theorie soll dann nun die Praxis folgen – los geht’s mit der Eselei. Petra und Hund begleiten uns noch ein Stückchen, unser neuer Freund Ali trottet fröhlich neben uns her und wackelt dabei munter mit seinen plüschigen Ohren. Mit der bunten Kordel-Gardine, die die Esel-Augen vor den herumschwirrenden Bremsenschwärmen schützen sollen, sieht Ali aus wie ein lässiger Rastafari und macht dem Herzmann in Sachen Coolness ganz schön Konkurrenz.

Bevor sich Petra verabschiedet, gibt sie uns noch den Rat, unseren Esel nicht ständig unterwegs, sondern erst bei der ersten Rastpause vom Gras am Wegesrand fressen zu lassen. “Wenn ihr das erst einmal erlaubt habt, will Ali nämlich überall nur noch fressen und ihr kommt keinen Meter mehr voran.” Wir nicken folgsam und Petra verschwindet.  Ali versenkt als erste Amtshandlung sogleich den Kopf tief in der frischgrünen Wiese und kaut selig mit vollen Backen. Na, prima. Läuft.
Wider Erwarten trottet er aber trotzdem sofort artig mit uns mit, als wir konsequent, total entschlossen und in vor!-bild!-licher Eselführer-Manier losmarschieren. Wir haben’s also voll drauf.

zweieselGemütlich zockeln wir nun also durch die Botanik und Ali scheint unsere Gesellschaft soweit ganz ok zu finden, solange er sich ab und zu mal ‘ne Ladung Gras aus der Erde rupfen kann oder ein Möhrchen bekommt. Alternativ zu den Möhren würde er zwar auch gerne mal meinen Rock auffressen, aber ich lege grundsätzlich Wert auf eine sittsame Oberbekleidung und muss dem Esel diesen Wunsch daher leider abschlagen und ihm den Stoff wieder aus dem Maul zerren.

Wir ergötzen uns an dem knatschblauen Himmel und den malerischen Wiesen, an denen sich Ali großzügig bedient. Unfassbar, wievel Gras und Blumen so in einem Eselmagen Platz haben. Obwohl die Wanderkarte ziemlich idiotensicher beschriftet zu sein scheint, sehen wir plötzlich die Landstraße am Horizont, zu der wir aber eigentlich auf gar keinen Fall gelangen sollten. Wir drehen und wenden die Karte in alle Himmelsrichtungen und blicken ratlos in die Atmosphäre. Da hammer uns wohl verlaufen.
Wir Esel, wir.
besprechung
“Wo geht’s denn jetzt lang?” befrage ich das Ali-Orakel, aber der guckt mich nur unbeteiligt aus seinen großen braunen Augen an und versenkt sofort wieder mampfend das Maul im Grün. Von dieser Seite aus ist wohl keine Hilfe zu erwarten, wie mir scheint.
Die spärlichen Schilder am Wegesrand bringen auch keine nennenswerte Erleuchtung.

Nach kurzer Lagebesprechung (aus der sich Ali gänzlich uninteressiert und ohrenwackelnd raushält) beschließen wir, einfach den Weg wieder zurückzugehen – zum einen haben wir gefühlt in den letzten 2 Stunden gerade mal einen Kilometer zurückgelegt und zum anderen ist somit ein erneutes Verlaufen zumindest ausgeschlossen.
Dem Esel isses wurscht.

Nachdem ich dem Vierbeiner nun schon die ganze Zeit beim genußvollen Futtern zugeguckt habe, signalisiert auch mein eigener Magen ein deutliches Hungergefühl. In meiner Vorstellung von dem heutigen Tage habe ich den Herzmann und mich maximalidyllisch bei einem ausgiebigen gemütlichen Picknick auf einer lauschigen Bank gesehen, mit unserem neuen Eselfreund in Kraul-Reichweite und einer reizenden Landschaft vor Augen – in der Realität mampfen wir nun unsere Stullen einhändig im Stehen, während Ali zufrieden unter lautem Geknurpse die komplette Flora der Eifel auffrisst. Und da das Leben bekanntlich aus Geben und Nehmen bestehen, werden wir dafür als Gegenleistung  von blutdürstigen Bremsenschwärmen aufgefressen. The circle of life par excellence.
Der Herzmann grinst mit dampfender Kippe im Mundwinkel “Mir scheint, unser Esel macht uns hier ganz schön zum Affen.” Könnte was dran sein.


– mohr to come –
“Vom Esel zum Affen gemacht” – Eselwandern in der Eifel, Teil 2

Deftiger Tofu-Mayo-Salat

oder “Salat nach Art eines Fleischsalats, nur ohne Fleisch und anderes fieses totes Zeug”


Wer klassischen fettigen Wurstsalat mit Mayo oder Eiersalat  mag, wird auch diesen deftigen Tofuschlotz lieben. Versprochen.

tofuschlotzZutaten:
50 ml Sojamilch
150 ml Rapsöl
1 (gut befüllter) Teel. Dijon-Senf
1 Eßl. Weißweinessig
1 Eßl. Tomatenmark
1 Eßl. Schnittlauch
Salz, Pfeffer, Paprika

1 Block Räuchertofu (200 gr.)
1 Eßl. Kokosöl
1 kleine Zwiebel
3 mittelgroße Gewürzgurken

Zuerst wird aus der Sojamilch, dem Rapsöl, dem Senf und dem Weißweinessig eine Mayonnaise gebastelt.  Wie das geht, steht HIER! beschrieben.

(Tja, Mohrbrieffreunde haben das mit der Mayo natürlich schon früher gewusst. Nur mal so am Rande erwähnt, ohne Hintergedanken, natürlich. Muss sich ja niemand für meinen kostenlosen Newsletter registrieren, wenn er nich’ will. Da will ich ja nicht aufdringlich sein. Entspricht auch gar nicht meinem Naturell.)

Die fertige Mayo mit dem Tomatenmark und dem Schnittlauch verrühren und mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen.
Die Zwiebel hacken, Gürkchen in eine Form nach Wahl schnibbeln (bewährt haben sich Würfel) und mit der Mayo-Tomatensoße verrühren.

Den Tofu würfeln oder in Streifen schneiden (sprich..ähem…streifeln?!), Kokosöl in der Pfanne zerlassen und den Tofu darin gründlich anbraten, bis er braun ist. Man kann natürlich auch anderes Öl nehmen – aber nur Kokosöl schafft es, Tofu beinahe knusprig werden zu lassen, wenn man ihm ein bißchen Zeit lässt.

Tofu abkühlen lassen, gründlich mit der Mayo-Gurken-Zwiebel vermischen und  fertig ist der würzige, fettige Seelentröster.

Wie alles Deftige dieser Welt wird der Salat besser, wenn man ihn im Kühlschrank ein wenig durchziehen lässt…ich bin aber meistens zu gierig und verschlinge ihn direkt nach Fertigstellung. Schmeckt vorzüglich auf Brötchen (mit einer Alibi-Tomate, damit wenigstens etwas Frisches auf dem Teller liegt), aber auch einfach bloss pur oder als Beilage zu Kartoffeln oder Gegrilltem.

Die Menge reicht für 4-5 reichlich beladener Brötchenhälften.


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