Exotischer Curry-Quinoa-Salat

Quinoasalat1Treue Mohrbrief-Leser ahnen es wohl, dass ich auf diesem Salatrezept schon eine ganze Weile herumkaue – denn im Newsletter war das Rezept schon mehrfach angekündigt, ist aber am Ende dann doch nicht im Blog gelandet. Zum einen ist es mir nie gelungen, ein Foto zu machen, auf dem der Salat wirklich so lecker aussieht wie er schmeckt, zum anderen war ich mit der Zutatenzusammenstellung nie so 100% zufrieden – das war immer so’n unausgegorenes “Ich weiß ja nicht, IRGENDWAS fehlt noch!”-Gehampel. Wobei der Salat so wie er ist, absolut lecker schmeckt, aber irgendwie..ich weiß nicht…

Aber da dieses Gericht nun ziemlich eindeutig in den Sommer gehört , wird’s jetzt nun doch einfach mal Zeit, dass der Rezeptchen in der Öffentlichkeit landet. Im Winter braucht’s keine frischen Salate als Grillfest-Beilage oder Büroproviant mehr – also ab dafür!

quinoasalatZutaten:
150 gr. Quinoa (mein Favorit: roter und weiter Quinoa zu gleichen Teilen gemischt)
2 Möhren, geraspelt
120 gr. Kichererbsen (aus der Dose)
100 gr. Cranberries
100 gr. Mandeln
2 Eßl. Zitronensaft
2 Eßl. Öl (mir schmeckt geröstetes Sesamöl hier am besten, Olivenöl geht aber genauso gut)
1 Teel. Agavendicksaft
Salz, Curry, Cayenne-Pfeffer, Kreuzkümmel, Zimt

Zuerst den Quinoa waschen (mit heißem Wasser, das entfernt die Bitterstoffe, die auf der Schale sitzen – ich übergiesse die Körnchen immer mit kochendem Wasser, rühre ein bißchen drin herum und schütte das Wasser wieder ab. Bitterstoffe adé!) und gemäß Packungsanweisung bissfest kochen. Mit der Gabel auflockern und “ausdampfen” lassen. Die Kichererbsen abtropfen lasse, die Möhren schälen und raspeln, Cranberries und Mandeln hacken und alles zusammen mit Gewürzen, Öl und Agavendicksaft mit dem abgekühlten Quinoa vermischen.

Gewürzgeschmäcker sind ja immer individuell, am besten einfach mal probieren, welche Mengen euch am besten schmecken. Ich nehme immer ca. 3/4 Teel. Salz, 1 Teel. Curry, 1 Teel. Cayenne-Pfeffer, 1/2 – 1 ganzen Teel. Kreuzkümmel und nur eine Prise Zimt.

Die Mandeln kann man übrigens auch anrösten, dann schmeckt’s noch besser.

Der Salat hält sich ca. 3 Tage prima im Kühlschrank – aber ich finde, dann sollte er spätestens aufgegessen sein, weil er mit der Zeit an Geschmack und Pep verliert.
1 Tag durchziehen lassen – Bombe!
Länger als 3 Tage im Kühlschrank lassen – lieber nicht!

Die o.g. Menge ergibt ca. 3 Portionen.

 

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4 Comments

    • Also, zum einen sind wirklich getrocknete Cranberries gemeint, ich werd’ das im Text noch ergänzen 😉 Und mir schmeckt’s wirklich gut.
      Roten Quinoa gibt’s bei uns im Bioladen, Reformhaus und auch in großen Supermärkten – aber wenn du keinen findest, ist das nicht so schlimm…weißer Quinoa alleine schmeckt fast genauso gut im Salat. Ist eh alles Geschmackssache 😉

  1. Oh wie toll, das Rezept liest sich äußerst lecker und ich bin ja auch ein großer Quinoa-Fan. Einzig die Cranberries (ich nehme an, Du verwendest getrocknete?) kann ich mir nicht ganz so gut vorstellen, aber einen Versuch ist es sicher wert.

    Ich werde mir Dein Rezept gleich mal in meinem Rezeptbuch abspeichern – vielen Dank dafür!

    Viele liebe Sonntagsgrüße von Kerstin

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