Zitronen-Rosmarinkekse

RosmarinzitroneDiese frischfruchtigen Kekse standen schon mal bei meinem “Adventskalender zum Selberbacken” auf der Mohrbühne. Aber eigentlich sind sie viel zu schade für einen einmaligen Auftritt, sie taugen nämlich als jahreszeitunabhängiges Allwettergebäck und schmecken auch oder gerade im Sommer ganz allerbestens.

Der Teig kann prima vorbereitet werden und mehrere Tage bis zum Verbacken im Kühlschrank warten – je länger, desto mürber. Man kann die Teigrollen auch einfrieren und hat dann immer Keksmunition im Haus, um plötzliche Heißhungerattacken zu parieren.

Zutaten:
2-3 Zweige Rosmarin
140 g Puderzucker
1 Päckchen Bourbonvanillezucker
1 Prise Salz
1 EL Zitronensaft

300 g Dinkelmehl Typ 630
20 g Speisestärke
3 TL geriebene Zitronenschale (aus’m Tütchen, schwach gehäuft)
200 g Margarine
60 g Rohrohrzucker zum Bestreuen

So geht’s im Terrormix:

Rosmarin waschen, die Nadeln von den Stielen zupfen und fein hacken (für den TM ist die Menge zu gering, da passierte selbst auf Stufe 10 nicht viel).

Puderzucker- und Vanillezucker, Salz, Rosmarin, geriebene Zitronenschale, Zitronensaft, Mehl und Speisestärke in den Mixtopf geben, Margarine in Stücke schneiden und auf die trockenen Zutaten setzen und das Ganze 25 Sekunden auf Stufe 4 zu einem Teig verrödeln.

So geht’s mit dem Handmixer:

Rosmarin waschen, die Nadeln von den Stielen zupfen und fein hacken. Die Margarine mit dem Zucker schaumig schlagen, restl. Zutaten zugeben (inkl. Rosmarin, logisch, gell?) und rasch zu einem Teig verkneten.

Und so geht’s weiter:

Den Teig zu Rollen von ca. 2,5 cm Durchmesser formen und abgedeckt im Kühlschrank parken – mindestens mehrere Stunden, aber auch ganz gerne über Nacht oder länger.

Backofen auf 200 Grad vorheizen.

Den Teig in ca. 1,5-2 cm dicke Scheiben schneiden, mit der Oberseite in Rohrohrzucker eintunken und auf ein gefettetes oder foliertes Backblech setzen. Alternativ die Scheiben zu kleinen Kugeln formen, die Oberseite in Zucker tunken, aufs Blech setzen und ganz leicht flachdrücken.

Nun geht’s ab für ca. 12-15 Minuten in den Ofen, bis die Kekse an den Rändern zart gebräunt sind (bitte im Auge behalten.) Kurz auskühlen lassen, bevor man sie vom Blech nimmt – ganz frisch aus dem Ofen sind sie noch weich und bröselig.
Entweder vor lauter Begeisterung komplett mit Stumpf und Stiel aufessen oder – die langfristigere Variante – in eine Blechdose packen und in kleinen Mengen genießen.

Tipp:
Bitte die Teigkugeln oder -scheiben wirklich nur mit der Oberseite in den Zucker tauchen. Auf der Unterseite mit direktem Kontakt zum heißen Blech karamellisiert der Zucker zuerst (gut!), wird dann aber schnell bitter (nicht gut!)


 

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4 Comments

  1. Die Kombination aus Zutaten gefällt mir sehr…die fertige Teigrolle liegt jetzt bei mir im Kühlschrank (doppelte Menge)
    Hatte nicht mehr genug Butter, deshalb habe ich den Rest durch Kokosöl ersetzt

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