[mohrgedanken] Mit Graupensuppe Leben retten….

“Man MUSS was tun.”
Diese schlichte Antwort erhielt ich vor Jahren von einem Bekannten, nachdem ich ihn ausgiebig und  wortreich für sein unablässiges soziales Engagement gelobt hatte, und ewig lange herumgefaselt habe, wieviel Respekt ich doch vor diesem Einsatz und dieser Tatkraft hätte und wie toll das alles ist, was er macht und….er hat nur kurz die Schultern gezuckt, mich angeguckt und geantwortet:
“Man MUSS was tun.”

Diese 4 Worte haben sich seitdem ganz tief  in meine Hirnrinde gebrannt und blinken immer wieder auf, wenn Blick und Gedanken auf irgendeinen Notfall oder Misstand fallen, bei dem ich zumindest eine klitzekleine Möglichkeit hätte, zu helfen. Und das ich vergangenes Wochenende dabei sein durfte, wie ein kleines Bündelchen Leben (und ein ganzer Kerl) gerettet werden konnte/n, nur weil viele Menschen tatkräftig zusammehalten und nie aufgeben, hat der Leuchtschrift in meinem Hirnkasten nochmal eine neue Glühbirne reingeschraubt.
Man MUSS was tun.

Seit einiger Zeit sind “Ausreisetickets” und “Kastrationen” meine neue Währung – 150 Taler kostet eine Fahrkarte für einen Straßenhund in ein neues Leben, und 21 Taler kostet eine Kastration vor Ort in Rumänien, mit der die Aktivisten tatkräftig versuchen, die Population (und somit weiteres Elend) der Hunde auf den Straßen und in den Sheltern einzudämmen.

Zusätzlich zu den ganzen tollen Menschen, die sich dort und hier Hände (und oft auch Herzen und Seele) schmutzig machen, braucht es natürlich vor allem Geld. Und wie immer im Leben ist es ja meistens auch schön, wenn man für sein Geld zumindest eine klitzekleine Gegenleistung bekommt – abgesehen von der Gewissheit, Tierleben zu retten und überhaupt ein total kuchenguter Mensch zu sein. Deswegen bitte ich hier zwar nun einerseits um Spenden – aber ihr bekommt auch was dafür. So isses ja nun nicht.

Ich verscherbele im Mohrblog ab sofort nun also in (vermutlich eher un-)regelmässigen Abständen ein total exklusives veganöses Rezept oder eine unveröffentlichte Geschichte zum Schmunzeln gegen eine Spende von 5 Taler. Klingt komisch? Ist aber so.

Heute stehen zur Auswahl:
a) “Exotische Graupensuppe” – ein leckeres, einfaches, köstliches Rezept für eine Suppe, die mit Chili und Koriander Herz und Bauch gleichermassen wärmt und allerbestens zum aktuellen Herbstwetter passt
b) “Weg mit der Zeck’!” – eine strenggeheime Miezgeschichte mit Herrn Tiger als nichtsahnender Hauptakteurschnrachtiger

Und wie geht das nun?
Ganz einfach – du schickst mir 5 Euro und ich schicke dir per Mail das Rezept oder die Geschichte. Du freust dich, ich freue mich…und die rumänischen Straßenhunde freuen sich erst recht. Wenn nur 30 nette Menschen die Miezgeschichte lesen wollen, kann schon wieder ein Hund in ein neues Leben ausreisen, und wenn 5 Menschen Graupensuppe mampfen wollen, kann ein Hund kastriert werden. Das ist Win/Win in höchster Reinform.

Am besten geht’s natürlich wie immer per PayPal – einfach 5 Euro an meine Adresse spendentopf@mohrblog.de schicken, ins Mitteilungsfeld “Graupensuppe” oder “Miezgeschichte” tippen (und, falls die Mail an eine andere Adresse geschickt werden soll, bitte noch die Wunsch-Adresse angeben) gehen die Dinge ihren Gang. (Ich bemühe mich natürlich, die Dateien so schnell wie möglich rauszuschicken, aber tagsüber sitze ich oft länger im Büro rum als mir lieb ist…aber innerhalb von 24 Stunden hast du deine “Bestellung” im Postfach. Versprochen! Ich geb’ alles!)
Du kannst mir deine Spende natürlich auch an mein Konto überweisen – die Kontodaten schicke ich gerne per Mail. Oder du drückst mir einfach ein paar Münzen in bar in die Hand. Und dann läuft die Sache.

Und bei Fragen…FRAGEN!

Hinweis: Bei PayPal-Überweisungen schicke ich die Mail an die E-MailAdresse, die über PayPal übertragen wird. Falls nach 24 Stunden nix angekommen ist, bitte unbedingt melden 😉

P.S. – Natürlich ist mir bewußt, das kein Rezept dieser Welt 5 Euro wert ist, wo man doch für ‘nen Zehner gleich ein ganzes Kochbuch kaufen kann.
Aber darum geht’s auch gar nicht.

P.P.S. – Nur der Vollständigkeit halber: Natürlich werd’ ich das gesamte Geld ohne Abzüge nach Rumänien schicken. Logisch, oder?
Wohin? Dahin: http://prodogromania.de/
Weil diese Leute Großartiges leisten und das Ganze auch noch mit jeder Menge Sachverstand und Verantwortungsbewußtsein.

P.P.P.S. – Jeder, der der Meinung ist, dass es nicht richtig ist, sich für Straßenhunde im Ausland einzusetzen, weil wir selbst in Deutschland doch auch so viele arme Tiere haben, oder es Kinder, alte Menschen, Kranke, Behinderte oder Flüchtlinge viel nötiger hätten, der soll sich stattdessen bitte unbedingt DORT engagieren.
Ich befürworte das.
Wenn jeder da hilft, wo er es für nötig hält, ist am Ende allen geholfen.
Nur – man muss was tun. Meckern reicht nicht.


Mehr Mohr“ gibt’s übrigens in meinem Newsletter – dem MOHRBRIEF!
Kost‘ nix und kann jederzeit mit einem Mausklick abbestellt werden.

3 thoughts on “[mohrgedanken] Mit Graupensuppe Leben retten….

  1. Marlene

    Ohhhh, noch so einen tolle Idee von dir 🙂
    Ich finde das so toll wie du dich um die lieben Pfoten dort kümmerst <3

    Ist das die PP Adresse an der du sonst auch Taler entgegen nimmst?
    Falls ich mal wieder was von Ausreise oder so lese? Dann muss ich nicht erst fragen. Aber bestimmst schreibst du das dann auch irgendwo mit rein *vermut*

    LG
    Marlene

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  2. Matti

    Ja, eine Frage habe ich – wie bist du auf die Initiative gekommen? Kennst du die Arbeit vor Ort? Okay das waren zwei, aber ich finds klasse!

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    1. mohrblog Beitragsautor

      Aufmerksam geworden bin ich auf Progogromania, weil diese Orga mit dem Tierheim zusammenarbeitet, wo ich am Wochenende Hunde bespasse 😉
      Das ist eine deutsche Orga, die die rumänischen Tierschützer vor Ort auch durch tatkräftige Hilfe unterstützt und ich habe einige der verantwortlichen Leute kennengelernt (und ausgefragt), die auch selbst ganz oft “unten” im Einsatz sind. Alles, was ich bisher gehört, gelesen und gesehen habe, überzeugt mich, dass es eine durch und durch unterstützenswerte Sache ist 😉 Ich find’s toll, dass PDR nicht auf Biegen und Brechen einfach nur möglichst viele Hunde nach Deutschland karrt, sondern sich auch täglich für bessere Bedingungen der Hunde in den Sheltern in Rumänien einsetzt und regelmässig Kastrationsprojekte finanziert – und dass nicht nur in den Tierheimen, sondern auch bei rumänische Besitzerhunden hilft.
      Also – ich bin VOLL Fan 😉

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