Hopi – kleiner Hund sucht großes Glück. Bitte sucht mit!

Nachdem ich mich nun schon einige Jahre im Tierschutz herumtummele und fleißig beobachte was um mich herum passiert, bin ich mittlerweile ganz fest überzeugt, dass jeder vermeintlich krumme oder löcherige Topf am Ende doch seinen passenden Deckel findet. Ich habe inkontinente Katzen gesehen, die trotz dieses Handicaps von lieben Menschen adoptiert wurden und ein glückliches Leben geschenkt bekamen, oder einen Hund mit gelähmten Hinterläufen, dem engagierte Zweibeiner einen tollen Mini-Rollstuhl gebaut haben, mit dem er fröhlich durch den Garten toben kann. Oder einen bissigen, verstörten Hund, den verständnisvolle Menschen adoptiert und mit viel Geduld und Hilfe eines Hundetrainers zu einem tollen Familienmitglied gemacht haben. Für jeden noch so schwierigen Fall gibt es irgendwo da draußen in der Welt genau DEN Menschen, dem genau dieses eine Tier ans Herz wächst. Man muss ihn nur finden, genau DIESEN einen Menschen…

Und genau dieses Problem hat der kleine, wundervolle Hundesenior Hopi, der schon viel zu lange im Tierheim Andernach auf sein neues Zuhause wartet. Dabei ist er noch nicht mal ein “schwerer Fall”, und das macht es für mich umso unverständlicher, dass er sein Körbchen im Tierheimbüro noch nicht gegen ein kuscheliges Zuhause-Körbchen eintauschen durfte.

Hopi1Hopi zählt mit seinen 9 Lenzen zwar schon zu den etwas älteren Semestern, aber noch lange nicht zum alten Eisen. Er hat eine leichte Arthrose, aber auch das ist kein Drama und kann nicht der Grund sein, warum es mit dem richtigen Zuhause immer noch nicht geklappt hat. Wenn ihn seine Gelenke schmerzen, bekommt er eine halbe Schmerztablette namens “Rimadyl”, die er ganz brav nimmt und gut verträgt – er braucht sie auch längst nicht jeden Tag und somit belaufen sich die “Zusatzkosten” gerade mal auf ungefähr 20 Euro im Monat. Das ist ja nun auch kein Grund, im Tierheim versauern zu müssen.

Es kann nur nur einen einzigen Grund geben:  SEIN Mensch konnte ihn einfach noch nicht finden. Und so habe ich dem süßen Knopf vor ein paar Tagen ganz feste versprochen, dass ich ihm dabei helfe, gefunden zu werden. Er hat mir die Hand abgeleckt und vor Wonne gegrunzt wie ein Wildschweinchen und damit war der Handel besiegelt.

Da Hopi selbst nicht allzu viel dazu beitragen kann, um auf sich aufmerksam zu machen, außer jeden Tag aufs Neue erwartungsvoll auf die Tierheimtür zu schauen und zu hoffen, dass nun endlich jemand hereinkommt und ihn mit nach Hause nimmt, braucht Hopi nun viele Freunde und Unterstützer, die ihm dabei helfen, die Werbetrommel zu rühren und seinen neuen Menschenfreund fürs Leben zu finden.

Und – ihr ahnt es schon – diese Unterstützer seid IHR! Wenn Hopis Steckbrief deutschlandweit verbreitet wird, kann es nur eine Frage der Zeit sein, bis er endlich entdeckt wird. Und diese Verbreitung schaffe ich nicht alleine – dazu brauchen Hopi und ich eure Hilfe.

HopiKeine Angst, ihr müsst gar nicht allzu viel tun…es ist ganz einfach, Hopi zu helfen. Als allererste Maßnahme könnten z.B. Blogger, Twitterer, Instagrammer und Facebooker einfach den Link zu diesem Beitrag (oder den Hashtag #teamhopi) in ihre Signaturen oder Artikelunterschriften setzen. Das alleine würde Hopi schon eine virtuelle Reise durch Deutschland ermöglichen und seine Chancen auf ein Happy-End erhöhen.

Natürlich könnt ihr auch selbst einen kleinen Aufruf oder Artikel für ihn in euren Blogs oder euren Facebook-Seiten schreiben, oder eine Rundmail an alle eure Freunde schicken – das wäre noch 1000x besser. Oder teilt den Beitrag in Hundegruppen und -foren oder unter Tierfreunden im Netz. Es ist so vieles möglich und macht gar nicht viel Arbeit.

Ich glaube allerdings, dass dieser kleine fröhliche Hundeclown der perfekte Begleiter für einen rüstigen Rentner wäre, der es (genau wie Hopi) lieber etwas ruhiger angehen lässt…und nicht jeder rüstige Rentner als solcher ist so internet-affin wie unsereins. Hier kommt also die gute alte Papierform ins Spiel, quasi das “Facebook von früher.”
Hier kann man sich einen hübschen kleinen Flyer im A5-Format oder A4-Format herunterladen, und damit tun, was man eben so mit Flyern tut…ins Autofenster kleben, in Geschäften aufhängen, verteilen oder sich auf die Jacke tackern.

Alles über den kleinen Goldschatz findet ihr hier auf seinem Profil der Homepage des Tierheims (oder ihr ruft bei offenen Fragen gleich im Tierheim an unter 02632/44343) – Hopi ist wirklich ein ganz und gar unkomplizierter, zauberhafter kleiner Hundemann, der sich vom Leben nix weiter wünscht, als endlich wieder ein richtiges Zuhause zu haben.

Schaffen wir das? Aber KLAR schaffen wir das!
Hopiflyer
P.S. – Unter allen fleißigen Helfern im “Team Hopi”, die mir ein Foto ihrer wie auch immer gearteten Aktion schicken (Screenshot der Signatur, Fotos ihrer Autoscheiben oder Aushänge) verlose ich ein paar hübsche Geschenke, wenn wir es geschafft haben, für Hopi ein Zuhause zu finden. HIER! gibt es schon ein paar Unterstützer-Fotos. MEHR geht natürlich immer – nur her damit an chefin(ät)danielamohr.com 😉

12 thoughts on “Hopi – kleiner Hund sucht großes Glück. Bitte sucht mit!

  1. Marlene

    Das ist ja eine tolle Idee von dir 🙂

    Wie ich eben gesehen habe, hatt der kleine Hopi Interessenten.

    Da drücken wir alles was sich drücken lässt, dass er nun seine Menschen findet 🙂

    LG
    und Köpfchenkrauler für Hopi
    Marlene

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    1. mohrblog Beitragsautor

      Man soll’s ja nicht zu beschreien – aber ich bin mir ziemlich sicher, Hopi am Montag nicht mehr im Tierheim begrüßen zu müssen.
      Ich glaube, der hat’s bald richtig, richtig gut. Aber trotzdem müssen noch fleißig die Däumchen gedrückt werden 😉

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  2. Michaela

    Ich bin ja ein unverbesserlicher Katzenmensch, werde aber für den guten Hopi selbstverständlich ein paar Flyer aushängen 🙂 Viel Glück!

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    1. mohrblog Beitragsautor

      Das ist superlieb 😉 Hopi ist ja ein Katzenfreund, von daher passt es ja fast wieder!
      Und leider hat sich immer noch nix für ihn getan – der arme Schatz ist so traurig im Tierheim.

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  3. Martina Gerth

    Ich würde den kleinen Mann ja nehmen. Unseren kleinen blinden Pflegehund haben wir vor ein paar Wochen
    erlösen müssen. Aber ich könnte mich nur als Dauerpflegestelle anbieten, denn große Tierarztrechnungen
    können wir leider nicht bewältigen. Gibt es vielleicht Paten für ihn?

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    1. mohrblog Beitragsautor

      Danke für dein liebes Angebot 😉
      Ich mache mich mal schlau, ob ein Pflegeplatz möglich wäre und schicke dir heute abend eine E-Mail!

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      1. Martina Gerth

        Danke, wir haben den Tierarzt selten gebraucht, weil ich die Heilpraktikerausbildung habe, selbst spritzen kann und meine Freundin Tierheilpraktikerin ist. Nur in dem Alter ist leider alles möglich und ich möchte nicht, dass ich dem Tier eine größere notwendige Behandlung wie eine Zahnsanierung nicht ermöglichen kann. Liebe Grüße

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        1. mohrblog Beitragsautor

          Wärst du vielleicht schon mal so lieb, mir per Mail ein paar “Eckdaten” zu schicken – einfach nur wo du herkommst und wie deine “Wohnsituation” ist (Katzen, Kinder etc.).
          Ich hab’ heute im Tierheim niemanden mehr erreicht, aber ich frage gleich morgen nach und melde mich 😉
          Mail an chefin(ät)danielamohr.com

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  4. Tabea

    Na dann muss ich diesen Post wohl mal twittern – denn ich finde es klasse, dass du dich so sehr für Tiere aus dem Tierheim engagierst!!! Ich selbst kann keine Haustiere halten, mein Vermieter würde das verbieten und Zeit habe ich jetzt mit dem neuen Job auch nicht genug 🙁

    Liebe Grüße

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    1. mohrblog Beitragsautor

      Das ist ganz lieb von dir 😉 Ich kann ja selbst auch keinen Hund nehmen – die Katzen würden mir was husten.
      Aber man kann trotzdem soviel machen, um zu helfen…danke für deine Unterstützung 😉

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