Archiv für den Monat: Juni 2018

Heißer Erfrischungs-Tipp: Kaltgezogener Tee

Das mit dem Hirnkasten ist ja manchmal so ‘ne Sache – ich hätte schwören und mindestens Haus und Hof verwetten können, dass ich in meinem Blog schon mal über kalt gezogenen Tee geschrieben habe. Nachdem ich den Mohrblog nun aber bis zum allerhintersten Winkel durchsucht, dabei unzählige Wollmäuse aufgeschreckt und bloß eine alte Gürteltasche und ein kaputtes Sparschwein gefunden habe, musste ich nun vorerst zum Schluß kommen, dass mich mein Erinnerungsvermögen täuscht. Vielleicht hatte ich auch einfach nur geträumt, das Gebräu schriftlich präsentiert zu haben.

Auf der Suche nach dem Kaltgetränk

Eine treue (und vor allem ordentliche) Leserin, die alle bisherigen Newsletter säuberlich aufbewahrt, brachte mich endlich auf die Lösung – ich hatte in einem MOHRBRIEF über besagten Tee geschrieben, und zwar in der Ausgabe mit der Nr. 68 am 27.05.17. Also vor über einem Jahr. Na gut, am Ende war ich recht erleichtert, es mir dann doch nicht bloß eingebildet zu haben.

Aber weil der Tee viel zu lecker und vor allem viel zu unkompliziert ist, um ihn der Allgemeinheit vorzuenthalten, muss er nun endlich mal in den Blog, gerade an heißen und schweißtreibenden Tagen wie diesen.

Wie jetzt? Tee ohne heißes Wasser?

Otto Normalschlürfer brüht seinen Tee ja normalerweise mit heißem Wasser auf, lässt ihn ziehen und genießt ihn dann als dampfendes Heißgetränk, am besten in muckelige Wolldecken gewickelt auf der gemütlichen Couch. Wenn die Sonne glühend vom Firmament pratzelt, lässt man seinen heiß aufgebrühten Tee dann schon mal abkühlen und wirft ein paar Eiswürfel rein, um sich zu erfrischen.

Man kann seinen Tee aber auch gleich mit kaltem Wasser aufgießen und ziehen lassen – das dauert zwar etwas länger, spart aber Energie und die Aromen entfalten sich je nach Sorte noch intensiver durch die lange Zieh-Zeit. Da sich dadurch vermutlich auch sämtliche Pestizide besser entfalten können, bevorzuge ich die Bio-Variante der Teebeutelchen. Selbstverständlich kann man auch losen Tee oder Teeblätter kalt ziehen lassen.

Kaltgezogener Pfefferminztee

Ich selbst mag am liebsten die minzige Variante des kaltgezogenen Gebräus. Morgen befülle ich dazu zwei leere Glasflaschen (750 ml) mit je 1 Beutel Bio-Pfefferminztee und kaltem Wasser, parke die Pullen im Kühlschrank und habe ab Mittag einen leckeren, erfrischenden, kalten Aufguß. Das Ganze schmeckt auch prima mit Apfel- oder anderem Früchtetee. Es soll sogar Leute geben, die Grün- oder Schwarztee kalt aufsetzen, aber das schmeckt mir nicht so. Aber da ist wie überall “jeder Jäck anders” und der Geschmack verschieden.


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