Archiv für den Monat: Oktober 2019

“Pasta alla mohranese” – Nussige Kartoffel-Bohnen-Pasta

Die Kombination aus grünen Bohnen, Kartoffeln und Bandnudeln ist angelehnt an die „Pasta alla genovese“, einer klassischen italienische Hausmannskost mit Basilikumpesto und Parmesan. Bei einer Freundin hatte ich dieses Gericht zum ersten Mal gegessen und war zuerst irritiert. Kartoffeln mit grünen Bohnen sind ja super und auch Nudeln mit Bohnen konnte ich mir noch vorstellen – aber alles zusammen in einem Pott?
Eigentümlich…äußerst eigentümlich.
Aber dann fand ich es gleich beim ersten Bissen so lecker, dass ich zuhause gleich tierfreie Variante ausprobieren musste. Kochanfänger und Nicht-so-ganz-Kochbegabte dürfen sich freuen – denn „al dente“ muss hier gar nix sein, im Gegenteil: Dieses Gericht ist erst dann richtig, wenn Kartoffeln und Nudeln dezent zerkocht sind und alles zu einem knoblauchwürzigen Pamps zusammengepatscht ist.

Man merkt schon – alles in allem ist diese Kartoffel-Bohnen-Pasta also nix, um die zukünftige Schwiegermutter zu beeindrucken oder bei einem feinen Abendessen mit Chef und Gattin serviert zu werden…aber für einen gemütlichen Abend auf der Couch absolut perfekt.

Zutaten

300 g Kartoffeln, geschält gewogen
250 g grüne Bohnen (TK oder frisch, ich bevorzuge allerdings die Tiefkühlvariante)
150 g Vollkornbandnudeln (oder Pasta nach Wahl)
100 g Pumpeapesto *) / alternativ irgendein pflanzliches Pesto nach Wahl
Olivenöl

Zubereitung

Die Kartoffeln schälen, in kleine Stücke schneiden und in reichlich Wasser in einem Topf zum Kochen bringen (bei der Auswahl des Kochpotts bedenken, dass später noch Bohnen und Nudeln Platz haben müssen, 2 Liter Wasser dürfen es schon sein). Wenn die Kartoffeln munter köcheln, die grünen Bohnen zugeben und eine Weile wallen lassen, bis die Kartoffelstücke Biss haben, aber noch nicht ganz gar sind. Nun die Nudeln zugeben, umrühren und alles blubbern lassen, bis die Nudeln weich sind. Das Wasser abschütten, Haselnusspesto zugeben, unterrühren und das Ganze ggf. noch ein wenig salzen. Wem das Ergebnis im Pott zu trocken erscheint, der kann/darf/sollte noch 1 Eßl. Olivenöl zugeben und unterrühren.

Die angebene Menge füttert 2 hungrige Mäuler. Reste lassen sich aber auch prima im nächsten Tag in einer beschichteten Pfanne (ohne Öl, das ist ja schon drinne) anbraten.

Aber, aber…was ist denn überhaupt dieses “Pumpeapesto” und wie kommt man da ran?
Vor gar nicht allzu langer Zeit habe ich aus einem Anflug von Erdnussbutter-Mangel-Panik ein köstliches Erdnuss-Kürbiskern-Mus zusammengehäckselt. Und während ich kürzlich so beseelt vor mich hinlöffelte, dachte ich so bei mir…”Das geht doch garantiert auch in herzhaft.” So mit ein wenig Knoblauch und Kräutern und Salz und ganz viel Schmackofatz und überhaupt.
Ich bin zwar überhaupt kein Fan von Anglizismen, dafür aber umso mehr von Alliterationen, also konnte ich nicht widerstehen, das gute Zeug

*) Pumpea-Pesto

zu taufen. Pumpkin-Peanut-Pesto. Gesprochen “Pammpipesto”. Oder auch “voll datt geile Zoich!”

Zutaten

300 g Erdnüsse
100 Kürbiskerne
4 Knoblauchzehen
1 Eßl frischer Thymian
1 TL Salz
½ TL schwarzer Pfeffer
30 g Würzhefeflocken
150 g Olivenöl

Zubereitung

Alle Zutaten in einen Foodprozessor nach Wahl schubsen (ob Thermo- oder Vitamix, Moulinette oder sonstige Lebensmittelzerödler), zu einer möglichst homogenen Paste zerhäckseln, in Gläser füllen, kühl stellen und vor dem Verzehr mindestens einen Tag durchziehen lassen. Fertig ist die Pumpea-Laube!

Dieses Pesto schmeckt nicht nur zur “Pasta alla mohranese”, sondern auch vorzüglich in Salatsoßen, zu gegrilltem Gemüse, Bratkartoffeln…Pumpea-Pesto macht irgendwie aus allem was. In saubere Gläser abgefüllt mit meiner zarten Ölschicht bedeckt und kühl gelagert hält sich das Pumpeapesto eine ganze Weile und kann auch prima zu Weihnachten verschenkt werden.

Wenn man so gar keinen Bock auf Pesto-Zusammenrödeln hat, kann man auch auf ein veganöses grünes Pesto aus dem Supermarkt zurückgreifen, aber ich finde bei diesem Rezept gerade die Nussnote allerköstlichst.


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Winter-Wohlsein – Futtern, Freuen, Draussen-Sein!

Die dunkle, kalte Jahreszeit ist die, in der die meisten guten Vorsätze oft ziemlich fix einen frostigen Wintertod sterben. Auch wenn gute Vorsätze zum Jahreswechsel ohnehin erfahrungsgemäß selten von Erfolg gekrönt sind, erwischt man sich trotzdem dabei, es ab 01.01. diesmal WIRKLICH besser machen zu wollen. Besser essen, mehr bewegen, ungesunde Gewohnheiten ändern, weniger am Smartphone und im Internet rumgammeln, sich weniger ärgern, mehr auf sich achten und insgesamt mit jeder Menge guter Laune und Motivation durch den Alltag tänzeln.

Aber spätestens zur Januarmitte stellt man dann doch meist resigniert fest, dass der gemeine Alltag einen wieder fest im Würgegriff hat und auch die besten Absichten längst mit Pulverschnee bedeckt und vergessen sind.

Im kommenden Winter machen wir das einfach mal anders!

Mit dem „Winter-Wohlsein“ stemmen wir uns gemeinsam dem Trübsinn und der Antriebs-Armut entgegen. Wenn ihr das Wohlseinpaket bucht, bekommt im kompletten Januar, Februar und März wöchentlich eine knallbunte Wohlseins-Motivationsspritze per Mail mit jeder Menge Tipps, Tricks, Übungen und Anleitungen, um dem müden Winter die Stirn zu bieten und frisch, heiter und voller Energie in den Frühling zu starten.
Es geht ums Essen, ums Bewegen, ums Fühlen und Denken –
und ums Rund-Um-Wohlsein.


Irgendwie will sich ja fast jeder spätestens im neuen Jahr „nun aber wirklich mal gesünder ernähren“, aber gerade an kalten, dunklen Tagen landet man am Ende doch mitunter müde mit ’ner Tüte Chips auf der Couch – und nimmt sich vor, aber „morgen wirklich“ mal keinen Schund zu futtern.
Mit dem Winter-Wohlsein gibt es jede Woche neue Rezepte für absolut alltagstaugliche, schnell gemachte und preiswerte Gerichte, die ohne komplizierten Superfood-Firlefanz auskommen und sich wunderbar vorbereiten lassen.
So bekommt der „Schund-Hunger“ erst gar keine Chance.
Insgesamt flattern mit dem Winter-Wohlsein über 30 exklusive Rezepte in dein Postfach, die zusätzlich noch ein Augenmerk auf regionale und plastikfreie Produkte legen.
Vegan und ohne Gedöns – selbstverständlich!


Dröge Routine, negative Gedanken und ein müder Schweinehund sind ziemlich gemeine Winter-Wegbegleiter und ziehen uns gerne mal heimtückisch in eine düstere Abwärtsspirale aus Lustlosigkeit.
Mit dem Winter-Wohlsein tippt euch wöchentlich der Schalk auf die Schulter und bringt ganz viele Übungen und Denk-Anstöße, wie man sich einfach nonchalant mit Väterchen Frost anfreudet, statt sich von Kälte und Dunkelheit die Vergnüglichkeit stehlen zu lassen.
Ein bisschen Meditations- und Achtsamkeitsgedöns darf hier natürlich nicht fehlen – aber keine Bange, insgesamt ist das Winter-Wohlsein 100% „eso-bimbamfrei.“


Zusätzlich zum „Futtern & Freuen“ können geneigte Menschen aus dem Neuwieder Umland noch eine Zusatzoption buchen, nämlich „Draussen-Sein“.
Gerade im Winter fällt es alleine oft unendlich schwer, nach getanem Tageswerk auch nur einen einzigen Fuß an die frische Luft zu setzen (wenn man keinen Hund hat, zumindest.)

Aber auch da hat das Winter-Wohlsein ’ne Lösung parat – wir setzen unsere Füße ZUSAMMEN vor die Tür – und in den Wald.
Von Januar bis März treffen wir uns jeden Montag um 19.00 Uhr bei jeder noch so unwirtlichen Witterung zum frischfrommfröhlichen Outdoor-Marschieren auf immer unterschiedlichen, neuen Strecken (zwischen 3 und 6 Kilometer).
Alle Teilnehmer werden von mir mit leistungsstarken Stirnlampen ausgestattet und mit maximalguter Laune auch durch Eis und Schnee geleitet.

So kann man mit dem beherzten Gefühl, ein unerschrockener Superheld zu sein, frischluftgestärkt in die neue Woche starten, die ein oder andere Zusatzkalorie verbrennen und Kondition für den Frühling sammeln.


Kosten und Ablauf

Futtern & Freuen-Paket
Dieses Winter-Wohlsein-Paket ist rein virtuell, aber mit ganz viel Vergnüglichkeit, umfasst ingesamt 13 Wochen und kostet gerade mal schlappe € 2,30 / Woche (also € 29,90 gesamt)

Futtern & Freuen & Draussen-Sein-Paket
Dieses Winter-Wohlsein-Paket umfasst die gesamte virtuelle Unterhaltung wie oben beschrieben. Zusätzlich dazu begleite ich die Teilnehmer jeden Montag (also 13x) zum gemeinsamen Frischlufttanken, Marschieren, Abenteuer-Suchen und Erleben in den Winterwald.
Dieses Wintervergnügen kostet coole € 7,62 / Woche (also € 99,00 gesamt)
und ist auf 10 Teilnehmer limitiert.

Termine zum abendlichen Winterwandeln:
6./13./20./27.01.2020
03./10./17./24.02.2020
02./09./16./23./30.03.2020

(Wer an einem dieser Termine verhindert ist, darf seinen Platz natürlich an einen netten Mitmenschen seiner Wahl weitergeben.)

Für Frauen & Männer (Hunde sind leider nicht erlaubt)


Winter-Wohlsein verschenken!

Natürlich können beide Pakete auch verschenkt werden, für € 1,50 gibt’s sogar eine handgeschriebene Gutschein-Postkarte zum Verschenken und Verschicken.


Irgendwas unklar?!

Bei Fragen, Anregungen und Unklarheiten stehe ich natürlich gerne per Mail Gewehr bei Fuß!
doktorwald(ät)outdoor-and-mohr.de


Anmeldung

Der guten Ordnung halber (weil: Ordnung ist wichtig!) ist die Anmeldung nur über das Anmeldeformular auf der Outdoor-and-MOHR-Seite möglich, aber das ist nur ein zusätzlicher Mausklick…das schafft ihr! Im Text ganz nach unten scrollen…..


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Chili-Spitzkohl mit Vanille. Und Pasta. BASTA!

Kohl, bei uns im Rheinland auch besser bekannt als „Kappes“, ist ein klassisches Wintergemüse und hat vollkommen zu Unrecht den Ruf, nur dröge Gerichte hervorbringen zu können. Vielen ist Kohl aus Kindertagen nur als zerkochter, leicht miefiger Eintopf oder als Krautwickel in Erinnerung, die mit fettigem Hackfleisch gefüllt wurden und in brauner Soße schwammen. Aber bei Licht betrachtet (von dem es zugegebenermaßen im Winter eh wenig gibt) müsste der „Kappes“ statt Kohl eher COOL heißen, denn er ist ein preiswertes, wandlungsfähiges und nährstoffreiches Supergemüse. Gerade sein hoher Vitamin-C-Gehalt macht ihn zu einem verlässlichen Begleiter in der winterlichen Schnupfennasenzeit. Der Geschmack ist mild und sogar leicht süßlich und passt sich ganz bescheiden nahezu jeder Beilage und Zubereitungsform an.
Spitzkohl ist der zarte und grünere Cousin des klassischen Weißkohls, und ich möchte dieses Gemüse heute als ratzfatz zubereitete und leckere Beilage zu Pasta vorstellen. Vanille, Chili und Kohl mag vielleicht ein bisschen merkwürdig klingen (und dann auch noch zu PASTA?!), aber das Gericht ist unbedingt ‘nen Versuch wert und erstaunlich köstlich.

Zutaten

1 kleine rote Zwiebel
½ EL Kokosöl
1 kleiner Spitzkohl
1 rote Chili
1 Vanilleschote
200 ml Pflanzensahne (mein Favorit: Hafer)
1 kleiner Spritzer Limettensaft (max. 1 halber TL)
etwas Salz

Und so wird’s gemacht!

Zuerst wird die Zwiebel geschält und gewürfelt. Das Öl in einer (beschichteten) Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin andünsten. Die Chilischote kleinschneiden, Vanilleschote aufschlitzen und das Mark rauskratzen, beides zu den Zwiebeln geben und verrühren.

Den Kohl in feine Streifen schneiden, zu den vanilligscharfen Zwiebeln geben, kurz mit andünsten, mit der Sahne aufgießen, Salz und Limettensaft zugeben und das Ganze und ca. 7-10 Minuten zart vor sich hinköcheln lassen.

Dazu passt Pasta ganz großartig, aber Kartoffeln sind auch ein guter Begleiter.

P.S. – Die ‘leere’ Vanilleschote ist viel zu teuer und lecker, um sie wegzuwerfen. Man könnte sie beispielsweise in Stücke schneiden, in ein Schraubglas geben, mit Zucker bedecken und verschließen. Nach ein paar Wochen hat der Zucker dann ein feines Vanillearoma und kann an nette Menschen verschenkt oder in der kommenden Weihnachtsbäckerei verbacken werden.


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