Süße Hefefrühstücksbrötchen – einfach und lecker

Süße Hefefrühstücksbrötchen – einfach und lecker

Hefe! Sie hat “Hefe” gesagt! Und dann auch noch MEHL!
Ja, ich weiß…diese beiden Zutaten sind immer noch je nach Region schwer zu ergattern, aber es kommen auch wieder hefigere und mehligere Zeiten…und die kann man dann mit diesen einfachen, schnellen und leckeren süßen Brötchen genießen.

Es kommt gar nicht so selten vor, dass bei mir ein neues Rezept dadurch entsteht, dass ich eigentlich etwas ganz Anderes machen wollte…dann aber mit’m schusseligen Kopp irgendeine Zutat vergessen oder sonstwas falsch gemacht habe. Auf diese Art ist auch das Rezept für diese unkomplizierten und leckeren süßen Frühstücksbrötchen entstanden. Was das eigentlich usprünglich werden sollte und was genau ich falsch gemacht habe…? Ähm…ach, das ist ja nicht so wichtig. Und eigentlich habe ich das auch schon vergessen. Ehrlich.

Das Tolle an diesen Brötchen ist der Umstand, dass sie sich wirklich perfekt für die Frühstückstafel vorbereiten lassen – der Teig ist am Vorabend im Nullkommanix zusammengedängelt und darf dann über Nacht im Kühlschrank warten. Morgens werden dann ratzfatz ein paar Kugeln geformt und auf ein Blech gesetzt. Dann geht man in Ruhe für ein Stündchen mit dem Hund spazieren oder joggen, schmeißt das Blech bei der Heimkehr in den Ofen und hat kurze Zeit später frische, duftende Brötchen auf dem Tisch.

Je nach persönlicher Vorliebe lassen sich daraus auch Schokoladen- oder Rosinenbrötchen zaubern.

ZUTATEN

20 g frische Hefe
200 ml Pflanzenmilch
50 g Bio-Rübenzucker
1 EL Apfeldicksaft
75 g Margarine (Alsan)
1 gestr. TL Salz
500 g Mehl (möglichst Type 550)
Hafersahne zum Bestreichen

wer mag: Schokolstückchen oder Rosinen

ZUBEREITUNG IM TERRORMIX

Hefe, Milch und Zucker 2 Minuten bei 37 °C auf Stufe 2 erwärmen und verrühren, dann alle anderen Zutaten in den Mixtopf schubsen und 4 Minuten im Teigmodus verkneten.

ZUBEREITUNG IM HANDBETRIEB

Milch in einem Topf leicht erwärmen und mit Hefe und Zucker verrühren. Zusamen mit allen anderen Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Knethaken des Handrührgerätes ca. 5 Minuten zu einem geschmeidigen Teig verkneten.

UND WEITER GEHT’S!

Wer mag und möchte, kann nun noch Schokostückchen oder Rosinen einkneten. Aber auch “solo” schmecken die Brötchen ganz und gar prima.

Den Teig zu einer Kugel formen und in eine Schüssel setzen. Wenn’s die Zeit erlaubt, kann man den Teig noch ca. 1 Stunde bei Zimmertemperatur aufgehen lassen…wenn’s aber schon Schlafenszeit ist, kann man den Teig auch gleich (abgedeckt) in den Kühlschrank stellen und ins Bettchen hüpfen. Im Kühlschrank darf die Teigkugel nun über Nacht (ca. 6-8 Stunden) einen Schönheitsschlaf halten.

Am nächsten Morgen teilt man den Teig in 8-9 Kugeln, knetet diese kurz durch, formt schicke Bällchen und setzt diese auf ein Backblech. Ich setze sie extra recht nah beinander, weil ich es gerne mag, wenn sie “aneinanderbacken” – wer keine Sollbruchstellen am Gebäck haben möchte, lässt einfach entsprechenden Abstand.

Der Teig ist übrigens recht fest und füllt sich eher wie Knete statt wie fluffiger Hefeteig an – das Gebäck wird aber trotzdem weich, versprochen.

Die Brötchen in spe dürfen nun noch ca. 1 – 1,5 Stunden bei Zimmertemperatur aufgehen.

Danach den Backofen auf 220°C vorheizen, die Teiglinge mit Hafersahne einpinseln und das Blech in den Ofen schieben.
Am besten stellt man vorher noch eine feuerfeste Tasse mit etwas Wasser auf den Boden des Ofens – das nennt der Fachmann “Schwadengabe” und der Wasserdampf macht die Brötchen schön elastisch.

Nach ein, zwei Minuten den Ofen auf 180°C runterdrehen und die Brötchen ca. 12-15 Minuten backen, bis sie leicht gebräunt sind.

Wer sein Frühstücksgebäck fluffig und soft mag, kann das Blech mit einem Geschirrtuch abdecken beim Abkühlen – das aber nicht zu lange (ca. 10 Minuten), sonst werden die Brötchen durch das Kondenswasser eher feucht.

Tja, und nun – Tisch decken und reinhauen!


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