Schnelles Kartoffelcurry – oder “preiswerte Corona-Küche”

Schnelles Kartoffelcurry – oder “preiswerte Corona-Küche”

Auch wenn in diesen Tagen oft der berühmt-berüchtige Herr Schmalhans als Küchenmeister fungiert, muss man deshalb noch lange nicht leben wie ein Hund.
Kartoffeln sind nicht nur preiswert, sondern eben auch regional und gesund – und zudem noch ziemlich vielseitig. Als Tuffeldinger kommen sie als leckere Beilage daher, die man auch prima zwischen zwei Brötchenhälften klemmen und als Wanderproviant verspachteln kann. Und auch als einfaches Kartoffelcurry machen sie ‘ne ziemlich gute Figur auf dem sparsamen Kurzarbeiter-Mittagstisch dieser Tage.

ZUTATEN

ca. 550-600 g Kartoffeln (geschält gewogen)
1 EL Kokosöl
1 TL Senfkörner
1 TL Kreuzkümmelsamen
1 rote Zwiebel
1-2 Knoblauchzehen
1 rote Chilischote (oder ca. ¾-1 TL getrocknete Chiliflocken)
200 ml Kokosmilch
¾ – 1 TL Salz
½ TL Zimt
½ TL Kurkuma

UND SO WIRD’S GEMACHT!

Die Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden.

Das Kokosöl in einem Topf erhitzen, bis es flüssig ist und die Senfkörner und Kreuzkümmelsamen kurz darin anrösten (Vorsicht, die Senfkörner fangen an zu springen, wenn sie heiß werden – also Obacht beim Topfgucken, sonst hopst einem am Ende ein hitziges Senfkörnchen ins Auge). Zwiebel und Knoblauch schälen, Zwiebel würfeln und Knoblauch durch die Knoblauchpresse jagen. Beides zu den Gewürzen im Topf geben und andünsten.
Die Chilischote entkernen, fein würfeln und zu der Zwiebel-Knobi-Mischung hüpfen lassen.
Nach 1-2 Minuten die Kartoffelwürfel zugeben und alles zusammen ca. 5 Minuten brutzeln lassen. Mit Kokosmilch aufgießen und auf kleiner Flamme ca. 20 Minuten köcheln, bis die Kartoffeln weich sind.
Mit Salz, Zimt und Kurkuma abschmecken und noch ein paar Minuten durchziehen lassen. Ich persönlich mag es gerne “schlotzig” und pampig, und lasse das Curry deshalb immer ein paar Minuten “über die Zeit” kochen.

Das Kartoffelcurry schmeckt pur oder als Beilage zu Gemüse oder Salat.

PIMP MY KARTOFFELCURRY

Wem Kartoffeln pur zu dröge sind, der kann im Grunde alles mögliche in den Topf schubsen, was er so mag oder was halt gerade im Kühlschrank dümpelt und verarbeitet werden möchte – ich habe habe schon Erbsen mitgekocht, rote Linsen waren schon mal mit an Bord und auch Kichererbsen durften den Kartöffelchen Gesellschaft leisten. Ganz sicher passen auch Blumenkohl oder Brokkoli, Möhren, Paprika und grüne Bohnen.

Das Kartoffelcurry wurde auch schon in unserem kleinen Waldbistro “Zum lustigen Löwenzahn” serviert, das an einem einsamen Ort genug Platz für 2 Personen und ausreichend Sicherheitsabstand bietet…dabei aber wunderbar gemütlich und heimelig ist und ein prima Mttelchen zur Helga-Eindämmung darstellt.
Darauf ‘ne Fassbrause! Prost!


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