Fluffige Burgerbrötchen

Fluffige Burgerbrötchen

Grundsätzlich finde ich die Bohnenklopse auf einem kernigen Vollkornbrötchen mit ‘nem Gürkchen und vielleicht auch noch ‘nem Schlag Hummus ziemlich köstlich – aber hin und wieder habe ich auch Lust auf solche klassischen, weichen Burger-Buns, und die lassen sich mit diesem Rezept auch ganz einfach auf Vorrat zubereiten.

Das Rezept ergibt ca. 12 Brötchen, davon esse ich meistens 2 frisch und friere den Rest für schlechte Zeiten ein.

Statt des Wassers kann man auch hier Rote-Bete-Saft verwenden, das ergibt dann eine poppige Brötchenkolonnie in der Pink-Edition.

ZUTATEN

50 ml Sojamilch (oder andere Pflanzenmilch..)
200 ml lauwarmes Wasser (oder R-B-Saft)
10 g frische Hefe
25 g Bio-Rübenzucker (oder Rohrohrzucker)
480 g Mehl (ich nehme meistens Dinkel Typ 630)
1,5 TL TL Salz
80 g weiche Margarine
ggf. etwas Sojamilch und Sesam zum Bestreichen und -streuen.

ZUBEREITUNG im Terrormix:

Zuerst Wasser (aka Rote-Bete-Saft), Hefe, Milch und Zucker in den Mixtopf geben, 2 Min. / 37°C / Stufe 2 erwärmen, bis sich die Hefe aufgelöst hat – danach Mehl, Margarine und Salz hinzuschubsen und 4 Minuten auf der Teigstufe verkneten.

ZUBEREITUNG im Handbetrieb:

Lauwarmes Wasser, Hefe, Milch und Zucker mit einem Schneebesen verrühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat. Die Hefemsichung und die restlichen Zutaten in eine Küchenmaschine geben und zu einem glatten Teig verkneten.

Puristen könnten das auch mit den Händen machen. Also, das mit’m Kneten.

UND WEITER GEHT’S!

Den Teig abgedeckt in einer Schüssel an einem warmen Ort parken, bis er deutlich aufgegangen ist (ca. 1 Stunde). Danach in 10-12 gleichgroße Portionen abteilen und zu runden Burgerbrötchen formen, am besten “schleifen”. Wie genau das geht, ist beispielsweise in diesem YouTube-Video (nicht von mir) ganz nett erklärt:

ZUM VIDEO!

Das ist wirklich einfacher als es aussieht, macht Spaß und schicke runde Brötchen.

Die Teiglinge abgedeckt nochmal 30 Minuten gehen lassen. Wer mag, kann sie danach oben noch dünn mit Sojamilch bepinseln und mit Sesam bestreuen.

In der Zwischenzeit den Backofen auf 200 Grad vorheizen, die designierten Burger-Buns ins Rohr schieben und ca. 10-15 Minuten backen. Da jeder Ofen anders heizt und jeder eine unterschiedliche Vorliebe in Sachen “Bräunungsgrad” hat, beim ersten Mal am besten einfach ein Auge drauf halten.

Wenn die Brötchen fertig sind, dürfen sie das Ofenrohr verlassen und sich abkühlen. Und dann…tun, was man mit Burgerbrötchen tut!


Sollte sich nun jemand angesichts des Rezeptfotos nachdenklich an der Nase kratzen und murmeln “Also ehrlich gesagt, SO fluffig und soft sehen diese pinken Brötchen aber eigentlich gar nicht aus…” – dann hat er recht.
Als ich die rosaroten Fotomodelle im Ofen hatte, hörte ich plötzlich aus dem Wohnzimmer die typischen Würgegeräusche, die jeder Katzenbesitzer zur Genüge kennt…und so war ich erstmal ein wenig mit Teppichputzen und Katzentier-Betüddeln beschäftigt und die Brötchen haben deutlich länger vor sich hingebacken, als es ihrer soften Fluffigkeit gutgetan hätte.

Das zu den Würgegeräuschen gehörige Katzentier war natürlich tief betroffen und beschämt über diese Umstände.
Und über die pupstrockenen, unfotogenen Burgerbrötchen.


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