Bohnenpuffer (aus 3 Zutaten)

Bohnenpuffer (aus 3 Zutaten)

Das ein Gericht mit gerade mal 3 Zutaten mein “gedönsfreies” Herz maximal begeistert, sollte sich von selbst verstehen. Zusätzlich dazu sind die Bohnenpuffer auch noch ratzfatz zusammengebaut und schmecken vorzüglich…wenn das mal kein Grund zu ausgelassener Heiterkeit ist, dann weiß ich es aber auch nicht.

ZUTATEN

  • 150 g weiße Bohnen (getrocknet)
  • 200 ml Wasser (ggf. etwas mehr)
  • Salz

(weitere Gewürze/Zutaten nach Gusto – Pfeffer, Curry, Kreuzkümmel, Liquid Smoke, Knoblauchpulver….everything is possible, nämlich)

Öl zum Braten (Kokos- oder Rapsöl)

UND SO WIRDS GEMACHT!

Die Bohnen mit dem Wasser übergießen und einige Stunde einweichen lassen – ca. 7 Stunden sollten die Böhnen schon baden dürfen.
Das Einweichwasser wegschütten *), Bohnen kurz abspülen und zusammen mit Wasser und Gewürzen mittels Pürierstab (oder im Terrormix) gründlich durchmixen. Den Teig nochmal ca. 10 Minuten stehen lassen, in der Zwischenzeit etwas Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und den Bohnenteig löffelweise als Puffer in die Pfanne geben. Eine Weile brutzeln lassen, bis der Teig “anzieht”, dann vorsichtig wenden und auch der anderen Seite eine Bräunung gönnen. Insgesamt lieber etwas länger als kürzer braten, damit man nicht Gefahr läuft, sich mit rohen Bohnen den Magen zu verkorksen.

*) Ob man das Einweichwasser mitverwenden sollte oder nicht, darüber scheiden sich in der Netzwelt die Geister. Die einen schreien “Auf jeden Fall!” und zeigen mit dem Finger auf die viele Nährstoffe und Mineralien, die man sozusagen ungenutzt in den Ausguss kippen würde. Andererseits befinden sich in rohen Bohnen sog. “Antinährstoffe” (Phytinsäure und Lektine). Der Name klingt schon ziemlich gruselig und die Antinährstoffe hindern wohl – nomen est omen! – den Körper daran, Nährstoffe aufzunehmen. Ich bin zwar kein Lebensmittelchemiker, aber gerade Lektine sind wohl gar nicht mal so ohne…und werden bei mir mitsamt dem Einweichwasser in die örtliche Kanalisation befördert.

Die Puffer lassen durch sich unterschiedliche Gewürze sich unendlich variieren. Ich bestreue den Teig vor dem Wenden auch gerne mal mit Sesam oder Sonnenblumenkernen. Und esse ganz rheinländisch am liebsten Apfelmus dazu.


Ich würde mal annehmen, dass die Bohnenpufferchen eine ziemlich gesunde Mahlzeit abgeben (Proteine, Proteine) – aber wenn man das Ganze noch toppen will, kann man noch einen fixen Salat aus roher Rote Bete und Äpfel dazu essen. Mindestens genauso schnell gemacht und mächtig gesund!

Rote-Bete-Salat mit Äpfeln

ZUTATEN

1 mittelgroße Rote Bete
1 mittelgroßer Apfel (am besten eine säuerliche, feste Sorte)
1 kleine Schalotte
3 EL Olivenöl
1 EL Zitronensaft
2 TL Apfeldicksaft
Salz, Pfeffer

wer mag – geröstete Walnüsse zum Bestreuen

SO GEHT’S IM TERRORMIX

Wer einen Küchenporsche aus dem Hause Vorwerk sein eigen nennt, darf sich freuen – wenn dann kann man einfach die Rote Bete und den Apfel grob zerteilen und zusammen mit allen anderen Zutaten in den Mixtopf schubsen. Ein paar Sekunden auf Stufe 4-5 zerkleinern und fertig ist die Rohkostkiste.

SO GEHT’S IM HANDBETRIEB

In der manuellen Salatfabrikation wird die Schalotte gewürfelt, die Rote Bete und der Apfel geraspelt und alles mit den übrigen Zutaten gründlich vermischt.

Wer mag, kann den Rohkostsalat noch mit gerösteten, gehackten Walnüssen garnieren oder vermischen – oder auch eine Möhre mit unterraspeln.

Das Rezept ergibt ca. 8 Bohnenpuffer und 4 Portionen Rote Bete Salat (ich ess’ die Menge allerdings in 2 Portionen ratzekahle auf. Mein Magen ist allerdings kein Maßstab.)


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