Juni-Aufgabe – “Entrümpeln – 10 Dinge am Tag”

Juni-Aufgabe – “Entrümpeln – 10 Dinge am Tag”

“Alles, was du besitzt, besitzt irgendwann dich!”
(Tyler Durden)

Dieses denkwürdige Zitat aus “Fight Club” hat bei mir damals (selbst in jungen Jahren) schon ‘nen empfindlichen Nerv getroffen und tut es seitdem immer wieder, weil es halt einfach so sehr auf ganz vielen Ebenen stimmt.

“Besitz belastet” – da ist wohl was dran.

Denn alles, was man so im Laufe seines Lebens kauft und ansammelt, hält einen auf die ein oder andere Art im Würgegriff. Man muss überhaupt erstmal das Geld verdienen oder auftreiben, um die heiß ersehnten Dinge kaufen zu können (und alleine das Geldverdienen kostet ja schon Zeit und Mühe)…später dann muss man die gekauften Sache auf die ein oder andere Art “verwalten”….pflegen, instandhalten, abstauben, wegräumen.

Grundsätzlich finde ich das Minimalismus-Prinzip ja immer ganz großartig: Nur das “besitzen”, was man wirklich braucht, schafft Ordnung in der Bude und im Hirn. Man ist nicht von unzähligem Plunder umgeben und eingeengt, die Schubladen biegen sich nicht vor alten Handys und Dekokrempel, Schuh- und Kleiderschrank quellen nicht über, man muss nicht ständig irgendwas auf- oder wegräumen, weil die wenigen Dinge ihren festen Platz haben – und man muss im Umkehrschluss auch nicht ständig irgendwas suchen. In der Theorie großartig – in meiner eigenen chaotischen Praxis aber leider unverändert ein liederliches Durcheinander, das mir oft wahnsinnig auf den Geist geht.

300 überflüssige Dinge – und weg damit!

Nach erfolgreichem Abschluss meiner Mai-Challenges “Ichkaufnix” und “Earlybirding” wird es nun mit dem taufrischen Juni Zeit für ein neues Projekt – und da ich trotz entsprechender Bemühungen stets viel zu viele Dinge um mich herum horte und sammele, lautet das Projekt “10 am Tag – Entrümpeln!”

Im nun folgenden Monat werde ich nun täglich 10 Dinge aus meinem Haus entsorgen, verschenken oder wegwerfen. Das können kleine Dinge wie Altglas, Zeitungen oder angesammelte Kartons sein, die ich horte, “falls ich irgendwann mal was verschicken muss” (was bei Licht betrachtet eigentlich nie eintritt…und WENN, dann ist es ein Leichtes, an Verpackungsmaterial zu kommen.) Oder eben größere…Klamotten, Elektrogeräte, vielleicht sogar das ein oder andere Möbelstück.

Am Ende des Monats werde ich dann – so der Plan – 300 Dinge weniger in der Bude haben….und bin mal gespannt, ob das in meinem Chaos überhaupt auffällt.

Zusatzregel: “Neues rein – 10x Altes raus!”

Da mit dem Mai der “Ichkaufnix”-Monat endet und ich mir theoretisch wieder erlauben könnte, vollkommen willenlos zu shoppen bis die Kreditkarte glüht, das aber in der Praxis weder meinem Kontostand noch dem Minimalismus-Gedanken zuträglich ist, werde ich für jedes Teil, das ich neu kaufe, weitere 10 Dinge auf die ein oder andere Art abgeben.
Unbedingt selbstredend und auf jeden Fall mit dem maximalen Ökogedanken – natürlich wäre es alles andere als nachhaltig, einfach ohne Sinn und Verstand 300 Dinge in die Restmülltonne zu kloppen, die jemand Anderes noch gebrauchen könnte. Oder…aus denen man irgendwas machen kann. Diesen Impuls behalte ich im Hinterkopp, nämlich.)

Und jetzt – freue ich mich auf mehr Klarheit und weniger Chaos in Haus in Hirn. Der Juni startet und ich bin bereit!
“10 Dinge a day keeps the Entrümpeler away”
Los geht’s!

Und übrigens…das eingangs erwähnte Zitat von Tyler Durden trifft auch auf ganz viele andere Bereiche zu, nicht nur materielle…denkt mal drüber nach…ihr werdet vielleicht erstaunt sein.

P.S. – Das Beitragsbild zeigt zwar nicht meinen eigenen Schreibtisch….ist aber leider ziemlich nah dran an der Realität.
Photo by Robert Bye on Unsplash

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