Schokoladiger Grießkuchen – mit Nüssen oder Kokos

Schokoladiger Grießkuchen – mit Nüssen oder Kokos

Im Zuge meiner Ichkaufnix-Challenge im Mai habe ich mir ja so einige Langzeitbewohner meiner Vorratskammer vor die Brust genommen und ihnen den Gaumen-Garaus gemacht.
Ganz besonders gerne habe ich das mit einer Packung Weichweizengrieß gemacht, die ich wohl vor Urzeiten mal gekauft und nie benutzt habe – denn der daraus entstande Kuchen ist genau meine Kragenweite:
Ratzfatz zusammengerührt und superlecker.
Ein weiterer Vorteil ist der Umstand, dass die Zutatenliste nicht felsenfest in Stein gemeißelt ist – man kann also immer situativ das verbacken, worauf man gerade Lust hat.

ZUTATEN

  • 200 g Weichweizengrieß
  • 250 g gemahlene Haselnüsse (alternativ: gemahlene Mandeln. Oder Kokosraspel. Oder…oder…)
  • 180 g Zucker (ich verbacke immer Bio-Rübenzucker)
  • 1 Tütchen Weinsteinbackpulver
  • 20 g Speisestärke
  • 30 g Kakao
  • 1 Prise Salz
  • 500 ml pflanzliche Milch nach Gusto (bei mir war’s Hafermilch)

UND SO WIRD’S GEMACHT!

Alle trockenen Zutaten in einer Rührschüssel vermischen, dann die Milch zugeben und gründlich verrühren.

Der Teig ist so flüssig, dass eigentlich ein Löffel und ein wenig Muskelkraft zum Teiganrühren reicht. Frau Faulpelzmohr hat allerdings den Terrormix mit dieser Aufgabe betraut – einfach alles ab in den Mixtopf, juchhe…und auf Stufe 5 verrödeln.

Eine 26er Springform einfetten oder mit Backpapier auslegen und die Teigmasse einfüllen. Den Kuchen 45 Minuten bei 175 °C Ober- und Unterhitze backen (Stäbchenprobe ahoi!)

Abkühlen lassen und nach Gusto dekorieren – in meinem Fall: Puderzucker druff und ab in die Futterluke!
Der Kuchen ist nicht nur elefantös blitzeschnell gemacht, sondern ist so saftig, dass er sich prima einige Tage im Kühlschrank hält.

Anmerkung der MOHRdaktion:
Wenn man gemahlene Nüsse verwendet, ist der Teig flüssiger als bei der Verwendung von Kokosraspeln, und der Kuchen braucht auch ein wenig länger…mit Nüssen ca. 50 Minuten, bei der Kokosvariante kann man ruhig nach 35-40 Minuten schon mal das Stäbchen reinhalten.

Beim zweiten Backversuch hat der Grieß nicht mehr ganz gereicht – aber eine neue Packung kaufen entspricht ja nicht so ganz dem Geiste der Vorratskammer-Räumung, denn dann hätte ich am Ende ja wieder ‘ne angebrochene Packung herumstehen. Also habe ich einfach nonchalant die 180 g Grieß mit 20 g Dinkelmehl Typ 630 aufgefüllt und einen nicht minder schmackhaften Kuchen aus dem Ofen gezogen.

KOKOSKUCHEN MIT KIRSCHHÄUBCHEN

Man kann den Kuchen ganz genauso wie er ist genießen, mit ein wenig Puderzucker oder Schokoglasur. Ich hatte allerdings noch ein Glas Schattenmorellen (280 g Abtropfgewicht) in der Kammer und habe diese zu einem Fruchthäubchen umgewandelt.

ZUTATEN

  • 1 Glas Schattenmorellen (280 g Abtropfgewicht)
  • 1 Packung Tortenguß
  • 2 EL Bio-Rübenzucker
  • 200 ml Kirschsaft
  • 50 ml Amaretto (oder, wenn Kinder mitessen, insgesamt 250 ml Kirschsaft)

UND SO WIRD’S GEMACHT!

Kirschen abtropfen lassen (Saft auffangen) und auf dem ausgekühlten Kuchen verteilen.
Die Flüssigkeit mit dem Tortenguss-Pulver und Zucker in einem Topf verrühren, unter Rühren aufkochen lassen und auf den Kirschen verteilen.
Wer mag, kann auf dem äußeren Kuchenrand noch ein bisschen Zuckerguss und Kokosraspel verteilen.



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