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Nussiglinsige Zucchinitorte

Diese Zucchinitarte ist ein kleiner Promi und unter anderem im Ox-Kochbuch Nr. 5 auf Seite 134 zuhause. Leider kann sie keine Autogramme geben und für Groupies hat sie auch keine Zeit.

Zutaten

für den Boden:

200 g gekochte rote Linsen
100 g Buchweizen (mit der Getreidemühle zu mittelfeinem Mehl gemahlen…oder natürlich gleich Buchweizenmehl verwenden)
2 EL Tomatenmark
2 EL Öl (Oliven- oder Rapsöl, nach Geschmack)
Pfeffer, Salz
Paniermehl, Haselnüsse

für die Füllung:

3 mittelgroße Zucchini
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
150 g Cashewkerne
2 EL Würz-Hefeflocken
1 EL Sojamehl
Wasser
Pfeffer, Salz
Haselnüsse

Zubereitung

Backofen auf 200°C vorheizen.
Den Buchweizen mit der Getreidemühle zu mittelfeinem Mehl mahlen (oder eben…das Mehl aus der Tüte in eine Schüssel kippen), mit den roten Linsen vermischen und nach Geschmack salzen und pfeffern. Zusammen mit dem Tomatenmark und dem Öl mit einem Löffel so lange verkneten, bis eine feste Teigkugel entsteht. Eine Springform mit Öl einpinseln, mit Paniermehl ausstreuen und aus dem Teigklops ein feines Bettchen für die Zucchinifüllung bereiten. (Da der Teig ein wenig an den Fingern klebt, klappt das am besten wenn man den Klops auf den Springformboden setzt, mit einer Lage Frischhaltefolie bedeckt und mit einem Nudelholz vorsichtig gefügig macht, ausrollt und an den Seiten eine kleine “Wand” hochzieht).
Eine gute Handvoll Haselnüsse hacken und die Hälfte davon über dem Tarteboden streuen.

Die Springform in den Ofen schieben und ca. 10-15 Minuten vorbacken.

In der Zwischenzeit die Zucchini und die Zwiebel würfeln und in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten, salzen und pfeffern. Die Knoblauchzehe pressen und hinzufügen.

Die Cashewkerne grob hacken, in ein hohes Gefäss geben und mit ein wenig Wasser gründlich pürieren. So viel Wasser zugeben/so lange mit dem Pürierstab bearbeiten, bis die Konsistenz irgendwo zwischen Joghurt und Milch schwebt, sprich…cremig pürieren! Das Ergebnis darf dann getrost als “Cashewsahne” tituliert werden.

Die Hefeflocken und das Sojamehl in die Cashewsahne einrühren (das Sojamehl am besten “einsieben”, hat gerne schon mal leichte Tendenz zur Klümpchenbildung), die Zucchini-Zwiebel-Mischung unterrühren, salzen und pfeffern und auf dem Tarteboden verteilen. Die Ränder mit dem Rest der Haselnüsse bestreuen und wieder in den Ofen schieben, wo das lecker Törtchen dann ca. 30 Minuten einen Platz an der Sonne genießen darf.
Wenn die Tarte gebräunt ist, ist sie fertig…raus damit, leicht auskühlen lassen, anschneiden, aufessen.

Der Linsenboden der Torte ist heiß/warm superlecker, wird aber im kalten Zustand ein wenig gummi-artig. Wenn man das gute Stück also kalt kredenzen möchte, sollte man lieber auf den klassischen Mürbteigboden ausweichen.

Immer noch nicht satt?! Dann schau’ doch in den MOHRTOPF – das ist für jeden Hunger was dabei. Vegan und ohne Gedöns!


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