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Erdnussmus mit Kürbiskernen – ratzfatz selbstgehex(el)t!

Ein Gespenst geht um in Deutschland, das Gespenst der….ERDNUSSBUTTERKRISE!
Seit Wochen sind die Regale in Supermärkten und Hofläden leer, dort wo sonst das fettige Gold in Gläsern auf hungrige Käufer gelauert hat. Zu den Gründen gibt es bislang nur vage Vermutungen – angeblich sollen die EU-Strafzölle auf US-Importe schuld sein, aber auch von verunreinigten Chargen oder anderen mysteriösen Ursachen ist die Rede. Im Grunde ist mir sogar reichlich wumpe, warum ich mir derzeit weder Erdnussmus noch -butter in meinen Frühstückshake mixen oder vorm Schlafengehen pur aus dem Glas löffeln kann…wichtiger ist die Frage: Wie komm’ ich als Erdnussbutterjunkie wieder ran an meine Droge?
Denn ein Leben ohne Erdnussbutter ist zwar sicherlich irgendwie möglich – scheint mir aber sinnlos.

Die verlässlichste Methode scheint mir derzeit, mein nussig-crunchiges “Glück im Glas” einfach selber zu machen, und dank Herrn Terrormix ist das sogar fast schneller passiert, als man “Erdnussbutterkrise” sagen kann.
Bei Amelie / “Mix-dich-glücklich” habe ich ein Rezept für selbstgemachte Erdnussbutter mit Kürbis- und Sonnenblumenkernen entdeckt, das ich ziemlich spannend fand…und da ich ohnehin gerade Kürbiskerne übrig hatte, habe ich das Ganze mal in ähnlicher Art ausprobiert und finde das Ergebnis absolut wunderprächtig, phantastuös und köstlich.

Zutaten:

600 g geröstete Erdnüsse (ohne Salz)
150 g Kürbiskerne
1/2 TL Salz
2 TL Albaöl (oder Erdnussöl…ich hatte aber gerade keins im Schrank)

Und so wird’s gemacht:

Die Erdnüsse werden in den Mixtopf geschubst und 1 Minute auf Stufe 10 gründlich zermahlen.
Danach die Kürbiskerne, das Salz und Öl zufügen und nochmal 45 Sekunden auf Stufe 10 zu einem crunchig-cremigen Mus vermixen.
Wem die Sache mit den Kürbiskernen suspekt ist, kann sie auch einfach weglassen und eben mit Salz und Öl nochmal 45 Sekunden herumrödeln.
Wer es insgesamt noch cremiger und feiner mag, legt einfach noch mal 30 Sek.-1 Minute auf Stufe 10 nach.
Für meinen Geschmack ist das Mus allerdings in dieser Zusammensetzung und Konsistenz absolut perfekt – und ich würde vor Begeisterung über diese Entdeckung ja glatt in den Handstand springen…wenn mein Wanst nicht so vollgestopft mit Erdnuss-Kürbis-Mus wäre.
Aber irgendwas ist ja immer.

Das Einzige, was mich an diesem leckeren Mus ziemlich frustriert, ist der Umstand, dass ich am Ende mal wieder 4 leere Plastiktüten in den Mülleimer stopfen muss – da wäre es natürlich ein Feines, einen Unverpackt-Laden in der Nähe zu haben.

Alternative Produktionsverfahren:
Wer keinen Terrormix zum Küchenfuhrpark zählt, könnte das Mus mal mit halber Zutatenmenge im handelsüblichen Foodprozessor versuchen – da die Maschinchen da aber mitunter ordentlich was zu arbeiten bekommen, immer zwischendurch Pausen einlegen, damit der entsprechende Motor abkühlen kann.


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