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Karottenkuchen mit Zitronenmützchen

Warum Karottenkuchen für mich zum Frühling gehört, kann ich gar nicht richtig begründen – schließlich feiern Möhren erst ab Hochsommer Erntedankfest und Nüsse sind ja auch eher Herbstfrüchte. Aber ich versuche schon lange nicht mehr zu ergründen, was in meinem Kopp so vor sich geht und warum – also…Karottenkuchen raus! Es ist FRÜHLING! Jippiehey-yeah!

moehrchen1Zutaten:

320 gr. Mehl (ich mische meistens 220 gr. normales Mehl mit 100 gr. Vollkornmehl, aber letztlich kann man nehmen, was man möchte)
140 gr. Rohrohrzucker
1 Päckchen Weinsteinbackpulver
100 gr. Mandeln (oder Nüsse nach Wahl), gehackt
(die Terrormixer können ganze Kerne kaufen)
1 Prise Salz
1 Teel. Zimt
1/2 Teel. Muskat

230 gr. Sojajoghurt natur (wenn möglich ungezuckert)
150 ml. geschmacksneutrales Pflanzenöl (120 g)
50 ml. Zitronensaft (50 g)

250 gr. Möhren, geschält gewogen (die Menge ergibt sich aus 2 größeren Möhren)

Zuallererst wird der Backofen angeworfen und auf 175 Grad Betriebstemperatur gebracht – und dann geht’s weiter, mit Küchenhelfern nach Wahl.

Zubereitung im Terrormix:

Die Möhren ein- oder zweimal durchschneiden, in den Mixtopf werfen und 8 Sekunden auf Stufe 5 zerhäckseln, dann umfüllen und beiseite stellen.
Die Mandeln in den nun wieder freigewordenen Kessel schubsen und 5 Sekunden Stufe 5 hacken.
Dann alle anderen Zutaten (bis auf die Möhrchen, die stehen ja auf dem Wartegleis im Abseits) zugeben und 30 Sekunden auf Stufe 4 vermixen. Dann endlich bekommen die Möhren ihren großen Auftritt, springen in den Mixtopf und werden 10 Sekunden auf Stufe 4 mit Linkslauf untergerührt.

Zubereitung im Handbetrieb:

Die Möhren mit einem Küchenhelfer nach Wahl kleinraspeln. Danach werden die trockenen Zutaten (Mehl, Zucker, Backpulver, Nüsse und Gewürze) und die “nassen” (sagt man das so? Klingt komisch…)  Zutaten (Joghurt, Öl, Zitronensaft) jeweils in einer separaten Schüssel vermischt. Dann wird die Joghurt-Öl-Saft-Mischung via Handrührgerätschaft in die Mehlmischung eingerührt, man rödele ein paar Mal gut durch und rühre die geriebenen Karotten mit einem großen Löffel unter.

Und – wuppdich! –  ist der unfassbar frühlingshafte Karottenkuchen-Teig fertig.

Damit daraus nun auch ein frühlingshaftes Backwerk werden kann, wird eine Springform (26 cm-Durchmesser) eingefettet und mit Nüssen oder Semmelbröseln ausgestreut. Dann darf der Teig darin Platz nehmen, wird noch ein wenig glattgestrichen und wandert für ca. 55-60 Minuten in den Ofen (Sti-Sta-Stäbchenprobe! Jawollingen!)

Wenn der Karottenkuchen ausgekühlt ist, kann man ihm noch ein Zironenmützchen moehrchenaufsetzen – dazu verrührt man Puderzucker mit Zitronensaft zu einem festen Zuckerguß und versucht, das Zeugs möglichst dekorativ auf dem Kuchen aufzubringen.

Und dann – Gabel rein und losfuttern!

Der Kuchen ist sehr saftig, wird für mein Empfinden sogar noch besser, wenn er ‘nen Tag durchgezogen ist und schmeckt auf der Kaffeetafel ebenso gut wie als Proviant bei langen Wandertouren oder als zweites Frühstück.


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