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“Coco-Zitronette” – alias Zitronen-Kokospudding

Grundsätzlich bin ich ein großer Fan süßer Desserts und würde für eine fluffige Nougatmousse mit Schokosplittern, Creme Brulèe oder irgendein Salzkaramellgedöns vermutlich Vatter und Mutter verkaufen (sorry, Papa und Mama, aber hey….SALZKARAMELL!) – aber ungrundsätzlich bin ich auch “Team Ratzfatz” und mag es manchmal eben auch fix und unkompliziert.

Und das Gute: Dieser Pudding lässt sich ohne Plastikmüll zusammenköcheln.
Mutter Erde sagt Dankeschön!

Coco-Zitronette

Zutaten:
400 ml Kokosmilch
100 ml Wasser
40 g Speisestärke
50 g Bio-Rübenzucker *)
Saft (ca. 50 ml) und Schale von einer Bio-Zitrone

kokospudding

Zubereitung im Terrormix

Zitrone mit einem Sparschäler vorsichtig schälen, dabei möglichst wenig von der weißen Haut mit abfitzeln. Zitrone auspressen und Saft beiseite stellen.
Kokosmilch und Wasser in den Mixtopf geben und 2 Minuten auf 37 Grad erwärmen,
Zitronenschale zugeben und mit der Milch ca. 5-6 Sek. auf Stufe 10 vermixen
Alle weiteren Zutaten in den Mixtopf geben und auf Stufe 4 ca. 3 Sek. durchmischen.

Zuerst 8 Min. bei 95° Stufe 2 mit Meßbecher kochen, dann weitere 2 Min. bei 100° ohne Meßbecher fertig blubbern lassen.
Fertig ist die Pudding-Laube.

Zubereitung im Handbetrieb

Natürlich muss auch hier die Zitrone geschält werden – am besten gleich mit einem sog. “Zestenreißer”, damit die Schale schön fein wird. Oder schälen und zusammen mit dem Zucker in einem Lebensmittelzerkleinerer nach Wahl (Moulinette o.ä.) verhäckseln. Zitrone auspressen und Saft beiseite stellen.

Kokosmilch erst langsam im Topf erwärmen, ein wenig davon beiseite nehmen und mit dem Wasser, dem Zucker und der Speisestärke verrühren (Das geht super in einem Cocktailshaker, aber auch ganz schnöde mit’m Schneebesen).

Danach die Kokosmilch unter Rühren im Topf aufkochen lassen, das Zucker-Stärke-Gemisch sowie Zitronensaft und -schale dazugeben und kräftig rühren. Unter Rühren ein wenig aufblubbern lassen…und auch hier: Fertig ist die Pudding-Laube!

Horrido!

Dieser Pudding passt eigentlich zu allem, was fruchtig ist – man kann ihn ganz einfach in 4 Gläser füllen, abkühlen lassen und mit Fruchtsoße oder Obst jeder Art kredenzen.
Wenn man es ein wenig festlicher haben möchte, spült man 4 formschöne Schüsselchen mit kaltem Wasser aus, füllt den Pudding ein, lässt ihn auskühlen, stürzt ihn auf ein schmuckes Tellerchen, garniert ihn mit karamellisierten Ananas und gerösteten Mandelblättchen oder Kokos-Chips, gibt ihm irgendeinen schwurbeligen Namen und beeindruckt die Gäste.
Man kann auch einen Teil des Wassers durch Rum ersetzen, für einen Pina-Colada-Flair.

Zitronen-Kokospudding voraus!

*) Und warum jetzt bitteschön “Rübenzucker” und kein Agavendicksaft, Kokosblütenzucker oder sonstiges (vermeintliches gesünderes) Gedöns? Ganz einfach – weil man Rübenzucker aus Deutschland in Papiertüten kaufen kann (inzwischen sogar in Bio-Qualität bei uns im Supermarkt), das süße Zeugs nicht extra einmal um den Kontinent geflogen werden muss, um meinen Pudding zu süßen und weil ich der Meinung bin, dass man Zucker einfach in Maßen genießen und nicht per se verteufeln und verdammen sollte.

Immer noch nicht satt?! Dann schau’ doch in den MOHRTOPF – das ist für jeden Hunger was dabei. Vegan und ohne Gedöns!

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