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[mohrkochen] Tomatige Bohnen

Auch wenn dieses Gericht nur durch das fixe Zusammenschmeißen weniger Zutaten besteht, hat es trotzdem (oder gerade deswegen) seine Berechtigung für einen großen Aufritt auf der Mohrblog-Bühne. Denn diese tomatigen Böhnchen sind der leckere Beweis dafür, dass die so oft fälschlicherweise als “aufwändig” titulierte vegane Küche immer nur so kompliziert ist, wie man sie sich selber macht. Diese flotte Mahlzeit zum Beispiel ist fix aus wenigen preiswerten Zutaten zusammengekocht, schmeckt phantastisch und ist zudem ein wahrer Restetraum.


Als mir gestern aus meiner wöchentlichen Ökokiste ein Bund knackiggrüner Buschbohnen entgegengestrahlt hat, fiel mir das Rezept für “Orientalische grüne Bohnen” wieder ein, dass ich im Frühling entdeckt und seitdem schon öfter nachgeköchelt habe. Nun sind zwar Buschbohnen keine Stangenbohnen, aber das war meinem Hunger schnurzpiepegal.

Tomatige Buschbohnen

Zutaten
ca. 400 g grüne Buschbohnen
1 rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe (ich habe gerade ein paar Tage frei und kann somit nach Herzenslust herumstinken. Wer “unter Menschen” sein muss, kann den Knoblauch natürlich auch weglassen)
ca. 4 EL Olivenöl
1 Dose Tomaten, stückig
1 EL Tomatenmark
Salz, schwarzer Pfeffer, Kreuzkümmel

ggf. etwas Wasser

Und los geht’s!
Das einzige, was bei dieser Mahlzeit ein wenig Arbeit macht, ist das “Bohnenputzen”, sprich: die holzigen Enden mit einem scharfen Messer abschneiden. Danach die Böhnchen in kleine Stück schneiden. Der Rest geht dann superfix:
Die Zwiebel würfeln, Knoblauch pressen und beides in reichlich Olivenöl in einem Topf andünsten, das Tomatenmark zugegeben und kurz mitschwitzen lassen. Die geschnittenen Bohnen mit in den Topf schubsen, Tomaten zugeben und alles gut verrühren. Wem das Ganze zu “dick” ist, der kann gerne noch die Tomatendose mit etwas Wasser ausspülen und das Wasser mit ins Töpfchen kippen.

Nun die tomatigen Bohnen auf kleiner Flamme ca. 10-15 Minuten weichkochen, würzen (nicht am Kreuzkümmel sparen!) und nach Gusto noch etwas Olivenöl unterrühren. Fertig ist die Bohnenlaube!

An die Teller, fertig, los!
Die Bohnen schmecken frisch und heiß aus dem Topf mit ein paar Brat- oder Pellkartoffeln ganz phantastisch. Ich habe aber auch schon Nudeln und Reis dazu gegessen (schmeckt besser als es klingt, versprochen!)  Auch am nächsten Tag auf “Zimmertemperatur” sind die Bohnen super, eignen sich also wunderbar als Begleiter für die Büromittagspause, vielleicht in Begleitung eines Vollkornbrötchens oder im Salat. Es lohnt sich also durchaus, gleich die doppelte Menge zu kochen.


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