Marmorkuchen / MarMOHRkuchen

Marmorkuchen / MarMOHRkuchen

Beim Aufnehmen einer neuen Folge des Mohrcasts musste ich so oft das Wort leckere “Marmorkuchen” in den Mund nehmen (wobei es ehrlicherweise eigentlich nur ca. 4-5x im Text vorkommt, selbiger aber wegen lästigem Dauer-Schluckauf, bellenden Hunden und plärrenden Nachbarn vor’m Fenster ungefähr zwölfzigtausend Mal wiederholt werden musste), dass ich am Ende nicht nur ‘nen fusseligen Mund, sondern auch massiven Heißhunger auf dieses marmorierte Backwerk hatte.

Und eigentlich kann es ja ohnehin nicht angehen, dass ich damit prahle, einfach Rezepte “ohne Gedöns” anzubieten, dieser schlichte Kuchenklassiker aus einfachen Zutaten aber bislang fehlte. Und weil das so nicht geht und der Marmorkuchen-Prototyp gleich beim ersten Anlauf so gelungen war, dass er umgehend in die Augen der Öffentlichkeit geschubst werden konnte, geht es also nun los mit der MarMOHRkuchenbäckerei:

Zutaten:

320 g Dinkelmehl Typ 630
1 Päckchen Vanillepuddingpulver (zum Kochen)
180 g Zucker
1 Tütchen Bourbon-Vanillezucker (8 g)
1 Tütchen Weinsteinbackpulver (20 g)
300 g Hafermilch
150 g Pflanzenöl geschmacksneutral
1 EL Amaretto
20 g Kakaopulver

Puderzucker zum Aufhübschen

Zuerst den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze einstellen.

Zubereitung im Terrormix:

Zuerst die trockenen, dann die flüssigen Zutaten in den Mixtopf geben (bis auf den Kakao!) und ca. 20 Sekunden auf Stufe 4,5 gründlich vermischen.

Zubereitung im Handbetrieb:

Die trockenen Zutaten (bis auf den Kakao!) in eine große Rührschüssel füllen und mit einem Löffel durchmischen. Dann die flüssigen Zutaten auf die Mischung gießen und alles fix mit einem Schneebesen oder dem Handmixer zu einem glatten Teig verrühren – nicht länger rühren als nötig!

Und so geht’s für beide weiter:

Eine 25 cm-Kastenform einfetten und die Hälfte des hellen Teiges einfüllen. Danach den Kakao in Terrormix oder Rührschüssel zugeben, schnell und gründlich zu einem dunklen Teig vermixen und in die Kastenform geben.

Um den bekannten hübschen Marmor-Look zu erzielen, sollte man nun den hellen Teig mit einer Gabel und einer runden Bewegung aus dem Handgelenk mit dem dunklen Teig vergesellschaften….wie man an dem Foto erkennt, ist bei mir da in Sachen Marmortechnik noch deutlich Luft nach oben, was dem Geschmack aber keinen Abbruch tut.

Es ist noch kein Marmormeister vom Himmel gefallen, bekanntermaßen…und so muss ich den köstlichen Kuchen leider, leider noch öfter backen. Zu Übungszwecken. Versteht sich.

Nun darf der Marmorkuchen in den vorgeheizten Ofen wandern und sich dort ca. 55 Minuten (Stäbchenprobe!) verlustieren. Für einen “kontrollierten Aufriß” kann man das Backwerk nach ca. 10 Minuten mit einem scharfen Messer der Länge nach anritzen – und es tut dem Kuchen auch sehr gut, wenn man ihn ungefähr nach der Hälfte der Backzeit abdeckt, damit er nicht allzu starke Sonnenbräune erhält.

Nach dem Backen sollte man den Kuchen noch ca. 1 Stunde auskühlen lassen. Dann darf er nach Gusto noch mit Puderzucker bestäubt oder auch mit Schokoladenkuvertüre verkleidet werden….und dann heißt es:

Auf die Teller, fertig, LOS!


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